Dienstag, 18. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 18 - Weihnachtsengel

Heute gibt es eine kleine Bastelei, die sich auch ganz wunderbar für Leseratten eignet, auch wenn einige vielleicht lieber keinem Buch weh tun möchten.


Dieser kleine Weihnachtsengel kann an den Weihnachtsbaum gehangen oder als Geschenkanhänger genutzt werden. Alles was ihr dafür braucht sind zwei Buchseiten, die ich mir frei nach Schnabel zurecht geschnitten habe, einmal breit, einmal längs. Dazu noch Leim, einen Faden und als Kopf eine Wattekugel. Die eine Seite habe ich längst gefaltet, die andere in der Breite. Beide habe ich noch einmal in der Hälfte gefaltet. Dann habe ich mit Nadel und Faden durch die Mitte der Längsseite, dann durch die Mitte der breiten Seite und noch durch die Wattekugel gestochen. Die Längsseite an den Kanten innen zusammenkleben, die unteren Flügelseiten an den äußeren Kanten der Längsseite ankleben. Fertig!


Wer möchte, verpasst dem Engel noch ein Gesicht. Muss aber nicht sein. Als Kopf wären auch große Holzperlen denkbar, da die aber meist schon mit einem mittigen Loch versehen sind, welches mir eindeutig zu groß war, damit der Kopf nicht verrutscht, habe ich mich für die Wattekugeln entschieden. Bei Pinterest gibt es einige Anleitungen, die etwas anders vorgehen. Ich habe gedacht, dass muss auch einfacher gehen.

Und? Was haltet ihr von meinem Buchseitenengel?


Montag, 17. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 17 - weihnachtliche Gedanken

"Liebe ist das, was sich im Raum befindet, wenn du an Weihnachten aufhörst, Geschenke zu öffnen und stattdessen zuhörst." (unbekannter Autor)


Immer wieder höre ich im erwachsenen Bekanntenkreis, dass Weihnachten ein Fest für die Kinder ist, dass es damals etwas Besonderes hatte. Kinder freuen sich noch auf die Geschenke, sind neugierig, lieben diese Heimlichkeit. Sie lieben es Plätzchen auszustechen, vom Teig zu naschen und viel zu viel Deko auf die Kekse zu hauen. Sie hüpfen fröhlich um den Tannenbaum und behängen ihn kunterbunt, zu viel gibt es nicht. Mich wundert, dass viele Erwachsene dies heutzutage nicht mehr tun. Klar ändert sich der Blick, wenn man nur noch damit beschäftigt ist, das perfekte Geschenk für die Lieben zu finden. Ist das wirklich, was Weihnachten ausmacht, ausmachen sollte. Gibt es das perfekte Geschenk überhaupt? Zählt nicht auch der Gedanke der dahinter steckt?

Weihnachten war und ist für mich das Fest, welches ich mit meiner Familie und mit meinen Freunden verbringen möchte. Geschenke sind das zweitrangig. Mir ist es wichtiger Zeit zu haben. Vielleicht spielen wir mal wieder ein Gesellschaftsspiel, trinken zu viel Kinderpunsch und lachen, dass sich unsere Bäuche biegen. Ich liebe es Plätzchen zu backen und vom Teig zu naschen. DVDs gucken, dabei gebrannte Mandeln naschen, den Kindern erzählen, wie mein Opa früher nie bei der Bescherung dabei war, immer erst danach erschien und ich mich wunderte, dass der Weihnachtsmann keine Winterstiefel anhatte. 


Natürlich überlege ich mir auch Geschenke für den ein oder anderen. Dieses Jahr bin ich wieder dabei auch vermehrt Selbstgemachtes zu verschenken. Dennoch finde ich es schöner, die Menschen zu treffen, die man während des Jahres viel zu wenig sieht. Mit ihnen zu lachen, einfach eine schöne Zeit zu genießen. Klar, dass könnte man das ganze Jahr haben, wenn man nur mehr Zeit hätte und die Entfernungen zu den Lieben nicht all zu groß sind. Weihnachten ist im Herzen und nicht im Geschäft. Dennoch ist die Stimmung eine andere. Die Lichter, der Duft, all das macht diese Zeit besonders. 

Ich habe versucht, mir ein Stück weit die Vorfreude eines Kindes zu bewahren. Die Erwachsene in mir ist der Meinung, dass Geschenke nicht dass sind, was Weihnachten heißt. Geschenke kommen von Herzen, die Liebe des Geschenks jedoch steckt allein im Gedanken, dem Schenkenden eine Freude zu bereiten. 

Und ihr? Seid ihr schon Weihnachtsmuffel? Oder könnt ihr den Zauber noch spüren?



Sonntag, 16. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 16 - Gebrannte Mandeln

Weihnachtsmarkt, Liebesäpfel, Kräppelchen, Glühwein oder Kinderpunsch uuuunnd...genau gebrannte Mandeln, das sind die Zutaten für eine wunderbare leckere Vorweihnachtszeit. Letzteres macht ihr übrigens ganz leicht in eurer Küche selbst.


Was ihr braucht:

200 g Mandeln, naturbelassen ♦ 140 g Zucker ♦ 100 ml Wasser
halbe Vanilleschote ♦ 1 TL Zimt

Zubereitung:

Zucker, Wasser, Zimt und das innere der halben Vanilleschote in eine Pfanne geben. Gut verrühren. Das Ganze aufkochen lassen. Die Mandeln hineingeben. Die Mandeln in der Masse mindestens 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Sobald die Flüssigkeit verdampft ist, kristalliert der Zucker. Auch wenn die Masse jetzt trocken erscheint, unbedingt weiter erhitzen und umrühren. Der kristallierte Zucker muss karamelisieren und überzieht dabei die Mandeln mit Karamell, während ihr rührt. Sobald die Mandeln damit überzogen sind und kein kristalliner Zucker mehr in der Pfanne ist, die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen. Mit zwei Gabeln die Mandeln etwas trennen und auskühlen lassen.


Hinweise:

Immer bei der Pfanne bleiben, da die Gefahr besteht, dass etwas anbrennen könnte. Vorsicht, die Mandeln sind sehr heiß! Ausgekühlt und in kleinen Tüten verpackt, habt ihr so auch noch ein leckeres Mitbringsel oder Geschenk.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Samstag, 15. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 15 - Weihnachtliche Muffins

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei...oh, hallo, ähm ja, vielleicht höre ich lieber auf zu singen und lasse euch stattdessen ein neues Rezept da.


Was braucht ihr?
140 g Butter ♦ 140 g brauner Rohrohrzucker ♦ 2 Eier ♦ 1 - 1 1/2 TL Lebkuchengewürz
2 Äpfel ♦ 160 g Dinkelmehl ♦ 1 TL Backpulver ♦ 1 Pckg Vanillezucker
 
Zubereitung:

Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Zucker mit den Eiern schäumig rühren. Das Dinkelmehl mit dem Backpulver und dem Lebkuchengewürz mischen, der Zucker-Ei-Mischung zufügen. Kurz verquirlen. Zum Schluss die geschmolzene Butter unterrühren. 

Die zwei Äpfel schälen und entkernen. Danach in kleine Würfel schneiden. In die Muffinförmchen zuerst einen kleinen Klecks Teig geben, die Äpfel auf ca. 12 Muffinförmchen aufteilen. Den Rest des Teiges verteilen. Die Muffins bei 160 Grad Umluft ca. 20 - 25 Minuten im Ofen backen. Danach aus dem Ofen nehmen und noch im warmen Zustand mit etwas Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen. Fertig!
 

Hinweise:

Auch hier gilt wieder, herkömmliches Weizenmehl und weißer Zucker funktionieren genauso gut. Die o. g. Zutaten sollten für ca. 12 Muffins reichen. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!
 

Freitag, 14. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 14 - Meine liebsten Weihnachtfilme

Heute möchte ich euch mal drei Filme vorstellen, die ich besonders an Weihnachten gern sehe. Sie haben vielleicht direkt oder nur indirekt mit dem Fest zu tun.


Als erstes ist da ganz klar Mary Poppins. Ich liebe diesen Film. Kann nicht mehr zählen, wie oft ich ihn gesehen habe. Dieses Kindermädchen der Familie Banks ist einfach Zucker, sogar wenn sie mal strenger erscheinen will. Ab 20. Dezember wird die Folgeverfilmung "Mary Poppins Rückkehr" in die Kinos kommen. Ich bin ehrlich, etwas zwiegespalten bin ich schon. Ob Emily Blunt die wunderbare Julie Andrews würdig vertreten kann? Die alte Verfilmung von 1964 ist kein direkter Weihnachtsfilm und dennoch handelt er von einer Familie, die wieder zueinander findet. Schon ein bisschen Geist der Weihnacht, oder?

(c) Disney
Danach folgt "Wunder einer Winternacht". Ich hatte euch bereits das Buch kurz vorgestellt. Der Film ist ebenfalls sehr sehenswert und kommt im Grunde ohne großes Tamtam aus. Die finnische Produktion aus dem Jahre 2007 erzählt getreu die Geschichte des Buches von Marko Leino. Bei uns weniger bekannt, schaffte es der Film zum finnischen Film des Jahres 2007. Gedreht wurde fast ausnahmslos in einer einzigen Ortschaft in Lappland. "Wunder einer Winternacht" ist voller Schnee, voller Liebe, aber auch Spannung und Herzschmerz. Das Ende haut mich jedes Mal aus den Weihnachtssocken!

(c) moviepilot
Zum Schluss noch "Der kleine Lord", wieder ein etwas älterer Film. Auch hier diente der Roman von Frances Hodgson Burnett als Vorlage. Meine Lieblingsversion ist der Film aus dem Jahre 1980. Es geht um den 8jährigen Cedric, der mit seiner Mutter allein und unter ärmlichen Verhältnissen in New York lebt. Als ein Gesandter seines Großvaters im den Vorschlag unterbreitet, nach England umzusiedeln. Cedrics Vater ist verstorben und so ist der kleine Mann, der Alleinerbe des Vermögens des Earl of Dorincourt. Dieser ist eher mürrisch und verwitwet. Eigentlich kein typischer Großvater. Ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wieviel kindliche Naivität und Liebe in einem sturen Erwachsenen auslösen kann. Für mich ein richtiger Weihnachtsklassiker, der unbedingt zum Fest dazu gehört.

(c) moviepilot
Ich will es mal bei den Dreien belassen und bin nun gespannt, welche Filme ihr besonders an Weihnachten gern schaut. Dann bitte gern in die Kommentare damit!


Donnerstag, 13. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 13 - nachhaltiges Weihnachtsfest?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie nachhaltig sich das Weihnachtsfest feiern lässt? Ich versuche im heutigen Flügelchen mal ein paar Denkanstöße zu geben.


Zuerst sollten wir klären, was Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet. Im Grunde ist es die Überlegung, was langfristig passiert, wenn ich bestimmte Dinge tue, wie ich sie tue. Was kann ich tun, damit die Dinge länger nutzbar sind bzw. wie kann ich sie erhalten. Versuchen wir also anhand von Weihnachten mal nachhaltig zu denken.

Als erstes kommt mir da der Weihnachtsbaum in den Sinn. Die meisten Menschen haben in der Weihnachtszeit einen echten Baum im Wohnzimmer stehen. Doch wie nachhaltig ist das bzw. kann das sein, wenn der Baum vorher gefällt wurde und nachher auf dem Kompost oder gar im Müll landet. Wer jetzt glaubt, ein künstlicher Baum wäre nachhaltiger, der irrt. Die Ökobilanz eines "Plastikbaumes" ist in den ersten Jahren nach der Anschaffung so schlecht, dass sie frühestens, je nach Größe des Baumes, nach 10 Jahren sich langsam ins positive wendet. Ab diesem Zeitpunkt werden die meisten Bäume allerdings entsorgt. Das jemand einen solchen Baum sein Leben lang behält, ist eher selten. Am nachhaltigsten wäre es wohl, ganz auf den Baum zu verzichten, aber ist Weihnachten dann noch Weihnachten? Wer einen echten Weihnachtsbaum nicht missen möchte, sollte sich an regionale Anbieter wenden, am besten aus biologischem Anbau. Es gibt mittlerweile "Bauern", die Bäume anbauen und nur dann verkaufen, wenn wieder ein neuer Baum gepflanzt wird. Außerdem gibt es Anbieter, bei denen man Bäume mieten kann, die mit ausreichend Wurzelwerk versehen sind, so dass der Baum wieder anwachsen kann. Verzichten solltet ihr ganz klar auf Billigbäume. 


Wie nachhaltig ist mein Adventskranz? Auch hier gilt wohl, wer alle Jahre wieder einen neuen Adventskranz auf dem Tisch hat, lebt nicht wirklich nachhaltig. Versucht es stattdessen mit Upcycling. Mein diesjähriger Adventskranz besteht aus vier alten Tassen. Den kann ich die nächsten Jahre so weiter nutzen. Nur bei den Kerzen sollte ich auf die Herstellung achten und genauer hinschauen.

Wie sieht es aus mit den Geschenken? Manch einer wird beleidigt gucken, wenn man sagt, dass es am nachhaltigsten ist, wenn man auf Geschenke komplett verzichtet. In einer Hälfte meines Familienkreises wird das so praktiziert. Schließlich sollte es an Weihnachten darum gehen, dass man Zeit mit seinen Liebsten verbringt und nicht, wie lange man braucht um Geschenke auszupacken, die man letztendlich gar nicht braucht. Wer allerdings gar nicht auf diese Gaben verzichten mag, der sollte klare Wünsche äußern, um den Berg an unnützem Zeugs zu minimieren. Gerade bei Kindern stehen Geschenke hoch im Kurs. Aber selbst ihnen ist das Geschenkpapier weniger wichtig als der Inhalt. Also auch da, lässt es sich nachhaltiger denken. Klar ist bei einem direkten Wunsch die Überraschung dahin, aber die ökologische Bilanz und das weniger Verschwenden von Ressourcen sollte es uns doch wert sein. Außerdem sollte man bei Geschenken eher auf Qualität setzen, als auf Masse.

Das sind bei weitem nicht alle Gedanken, die man sich zum Thema Weihnachten und Nachhaltigkeit machen kann. Den Kreis könnte man viel größer ziehen. Dennoch lasse ich euch jetzt mit euren Gedanken allein und hoffe sehr, dass ihr aus den drei Denkanstößen etwas mitnehmen konntet. 

Habt ihr konkrete Ideen für ein nachhaltiges Weihnachtsfest? Dann immer her damit...


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 12 - Weihnachtswichtel

Habt ihr eigentlich schon mal gewichtelt? Besonders zu Weihnachten ist dies ein sehr beliebter Brauch, um jemandem etwas zu schenken.


Das Wichteln hat seinen Ursprung im Skandinavischen. Dort gibt es etwas, was sich "Julklapp" nennt. An einem bestimmten Tag in der Weihnachtszeit, klopft man an eine Tür und wirft dann beim Öffnen ein verpacktes Geschenk in den Raum. Im besten Fall schreibt man außerdem keinen Namen auf das kleine Päckchen, sondern einen Spruch. Anhand dessen können die Hausbewohner dann herausfinden, für wen das Geschenk bestimmt ist. Das deutsche Wichteln, welches man auf Wichtel bzw. Heinzelmännchen zurückführen kann, hat seine Wurzeln in diesem nordischen Brauch. In Amerika und England hat man einen "Secret Santa", in Österreich "Engerl und Bengerl".

Heutzutage wird überall auf der Welt gern gewichtelt, mit mehr oder weniger übersichtlichen Regeln. Sehr beliebt ist vor allem das Schrottwichteln. Hier werden Dinge verschenkt, die man selbst nicht mehr braucht oder noch nie gebraucht hat. Unnütz kann, muss es aber nicht sein. Spielt man dieses Wichteln nach dem Zufallsprinzip, kann es beim Auspacken sehr unterhaltsam werden. 


Ähnlich wie beim Zufallswichteln, weiß man beim Würfelwichteln nicht, wen man letztendlich beschenkt hat. Hier werden alle Geschenke in die Mitte gelegt und dann wird gewürfelt. Wer eine Zahl würfelt, die vorher als "Gewinnzahl" ausgemacht wurde, darf sich ein Geschenk aussuchen. Auch dieses Wichteln kann sehr erheiternd sein. 

Gewichtelt wird mittlerweile nicht nur zu Weihnachten. Auch Ostern oder Halloween werden immer beliebter. In den USA ist das Horrorwichteln zu Halloween nichts für schwache Nerven. Beim White-Elephant-Julkapp verschenken die Amerikaner gern Dinge, die der andere unter gar keinen Umständen haben hätte wollen.

Egal welches Wichteln betrieben wird, wichtig ist immer, die Regeln vorher klar zu benennen und vor allem einen Wert des Geschenkes festzulegen. Wichtig ist, dass der Beschenkte hinterher erst erfährt, wer in bewichtelt hat. 

Viele verbinden Wichteln mit ihrer Schulzeit, weil sie dort meist zum ersten Mal damit konfrontiert werden. Ob es eine schöne Erfahrung wird, hängt vor allem auch mit dem Alter der Wichtelchen zusammen. Vielleicht ist das Wichteln gerade deshalb mehr bei Erwachsenen beliebt. Unter Kollegen, Freunden oder vollkommen Fremden lässt es sich ganz wunderbar heimlich beschenken.

Und? Wann habt ihr das letzte Mal gewichtelt?

 

Dienstag, 11. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 11 - Elmali Kurabiye

Na? Gehen die gebackenen Plätzchen wieder zur Neige? Dann hab ich hier noch etwas für euch. Ein paar leckere gefüllte Plätzchen.


Was ihr braucht:

250 g Butter ♦ 2 EL Joghurt ♦ 2 EL Öl ♦ 2 EL Rohrohrzucker ♦ 1 Ei (mind. Größe M)
1 Pckg Backpulver ♦ 1 Pckg Vanillezucker ♦ 500 g Mehl ♦ 700 g Apfelmus
Zimt nach Bedarf ♦ Puderzucker zum Bestäuben
 
Zubereitung:
Zuerst aus allen Zutaten von Butter bis Mehl einen Teig kneten. Mit der passenden Küchenmaschine oder einem Rührgerät mit Knethaken dürfte dies leicht von der Hand gehen. Den fertigen Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Jetzt solltet ihr euch die Füllung anrühren, wie ihr sie mögt. Also Apfelmus mit Zimt vermengen, vielleicht noch gehackte Walnüsse mit hinzu.


Dann den Teig in 4 gleich große Teigkugeln teilen. Jede dieser Kugel rund und nicht zu dick (ca. 2 mm) ausrollen. Stellt euch dabei am besten eine runde Pizzagrundlage vor. Nun mit
dem Pizzaschneider oder einem Messer kuchenstückartig in ungefähr gleich große Stücke schneiden. Am äußeren Rand mit etwas Abstand auf jedem der Stücke etwas von der Apfelmischung verteilen. Nun die Stücke von außen nach innen aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das so lange machen, bis besagtes Backblech gefüllt ist mit kleinen Teighörnchen.

Das Backblech bei ca. 175 °C (Umluft) für ca. 15 - 20 Minuten in den Backofen, bis die Teilchen goldbraun sind. Sobald die Plätzchen abgekühlt sind, mit Puderzucker bestäuben.


Hinweise:

Welchen Apfelmus ihr verwendet, ob gekauft, selbstgemacht oder aus Omas Küche ist egal, wichtig ist nur, dass der Apfelmus nicht all zu flüssig sein sollte. Wenn er dann beim Rollen etwas ausläuft, macht es allerdings auch nicht viel aus. Die Plätzchen kann man sowohl klein als auch etwas größer machen. Die Füllung könnte man sicher nach Geschmack variieren, besonders im Sommer wäre sicher eine Erdbeerfüllung möglich. Wir haben sie auch schon mit Nutella gefüllt. Oder man fügt ein paar Walnüsse dazu. Man kann die Plätzchen sofort essen, nach dem sie erkaltet sind, wenn man es etwas knuspriger mag. Oder am nächsten Tag, wenn sie etwas weicher geworden sind. Dann schmecken sie genauso gut, wenn nicht sogar für den ein oder anderen besser. Die Plätzchen eignen sich auch zum Einfrieren.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Montag, 10. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 10 - Lieblingsweihnachtsbücher

Vor einer Woche habe ich euch Weihnachtsbücher für das Junggefieder hier im Flügelchen Nr. 3 empfohlen. Heute zeig ich euch mal meine absoluten Weihnachtslieblinge.


An erster Stelle steht dort ganz klar "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino. Meine Taschenbuch-Ausgabe ist von 2009. Der Leser begleitet den kleinen Nikolas über mehrere Jahrzehnte. Das Buch ist in 24 Kapiteln aufgeteilt, so dass man es auch als Adventskalender lesen könnte. Hab ich noch nie geschafft. Ich liebe die Geschichte und lese sie immer in einem Rutsch durch. Nikolas verliert seine Familie bei einem tragischen Unfall. Die Dorfgemeinschaft entscheidet, dass jede Familie den Jungen für ein Jahr bei sich aufnehmen soll. Nikolas bedankt sich, in dem er jedes Jahr Geschenke für die jeweilige Familie schnitzt, denn immer am Weihnachtsabend muss er in eine andere Familie wechseln. Bis er beim Tischlermeister Lisakki landet. "Wunder einer Winternacht" ist für mich mittlerweile ein Weihnachtsklassiker, der auch schon verfilmt wurde. Der Film ist ebenfalls sehr sehenswert. Das Buch jedoch schafft es immer wieder mich mehr zu berühren. Eine Weihnachtsgeschichte, die in jedem Bücherregal stehen sollte.


Der zweite Tipp ist "Stille Nacht" von Titus Müller. Die Erzählung ist vor allem auch die Entstehungsgeschichte des weltbekanntesten Weihnachtsliedes. "Stille Nacht, Heilige Nacht" von Joseph Mohr wurde bereits in mehr als 300 Sprachen gesungen. Joseph lebt als uneheliches Kind Anfang des 19. Jahrhunderts und sehnt sich nach einer Vaterfigur. Als er erfährt, dass er seinen Vater nicht mehr kennenlernen kann, macht er sich auf die Suche nach seinem Großvater. Joseph berührt die Menschen, er hat ein großes Herz, kann verzeihen, wo andere kalt bleiben würden. Dieses Weihnachtsbuch ist eine wundervolle Erzählung, die zeigt, dass Besitz nicht alles ist. Sie zaubert ein warmes Gefühl. Genau das Richtige unterm Weihnachtsbaum! Meine Rezension zum Buch findet ihr im Nestchen.


Als dritten Tipp habe ich noch einmal ein Buch von Titus Müller. "Der Schneekristallforscher" ist ebenfalls eine Erzählung. Titus Müller ist ein Autor, der sehr viel in seine Recherchearbeit investiert. Seine Hauptfigur Wilson Bentley hat es wirklich gegeben. Ihm gelang es 1885, eine Schneeflocke unter dem Mikroskop zu fotografieren. Wilson ist ein Träumer, ein Forscher und Entdecker, ein sehr liebenswerter Mensch. Er ist fasziniert von der Schönheit, die eine einzige Schneeflocke ausstrahlt. Auch wenn sich dieses Buch nicht um Weihnachten dreht, so passt es perfekt in die weihnachtliche Stimmung. Im Nestchen ist bereits eine Rezension zum Buch erschienen. Das wunderbare samtige Cover ist ein echter Hingucker. Ein Buch, was sich ganz hervorragend unter den Weihnachtsbaum legen lässt.


Habt ihr Bücher, die ihr immer wieder an Weihnachten lest? Welche Weihnachtsbücher finden sich denn in eurem Regal?



Sonntag, 9. Dezember 2018

Flügelchen Nr. 9 - Ein Gedicht

Im Flügelchen Nr. 9 habe ich versucht, auf eine andere Art und Weise kreativ zu werden. Ein Gedicht soll es sein. Über einen Gesellen, der bei vielen im Wohnzimmer stehen wird, sofern er es nicht schon tut.
 

Der Weihnachtsbaum
 
Seit Tagen war hier mehr und mehr
ein geschäftig, lautes Treiben
was darf es sein und bitte sehr
nichts soll hier stehen bleiben

Seit gestern hab ich am Haupt
ein weißes Band mit Namen
es wurde mir wohl anvertraut
von denen die zu mir kamen

Seit heute steh ich in diesem Raum
umringt von Licht und warmen Hauch
Ich grüner, kleiner, krummer Baum
als wär es alles, was ich brauch

Morgen, so lächeln die Kinder sehr
werd ich ein fröhlicher Gesell
Glitzer, Kringel, Kugel und mehr
oben auf'm Haupt ein Stern so strahlend hell

Nun stehe ich ein Weilchen hier
und hoff es wird so bleiben
doch ungute Gefühle schwanen mir
bald wird Weihnacht aus dem Hause scheiden

(c) Karin Hillig


Wie gefällt euch denn mein Gedicht? 

Ich hoffe sehr, dass ich nicht mit Nachdruck darauf hinweisen muss, dass dieses Gedicht mein geistiges Eigentum ist und nicht vervielfältigt werden darf.


Samstag, 8. Dezember 2018

Freitag, 7. Dezember 2018

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Dienstag, 4. Dezember 2018

Montag, 3. Dezember 2018

Sonntag, 2. Dezember 2018

Samstag, 1. Dezember 2018