Donnerstag, 15. Juni 2017

Wenn das Leben schneller ist...


...ist es an der Zeit, etwas Tempo rauszunehmen. Wenn man seine Flügel nicht mehr so weit ausstrecken kann, um wie diese Lachmöwe durch die Lüfte zu fliegen, dann sollte man eine Pause einlegen. Ja, richtig gelesen. Das Nestchen wird die nächsten Wochen nicht mit neuen Beiträgen gefüllt werden. Ihr wollt wissen warum?


Freitag, 2. Juni 2017

Nestgezwitscher mit Lena Gorelik


Am 23. März 2017 saß ich etwas nervös auf einem Stuhl am Rowohlt Stand und wartete darauf, meine Fragen an Lena Gorelik loszuwerden. Sie sei eine Nette und ich müsste mir keinen Kopf machen, sagte man mir. Wer mich nur ein wenig kennt, der weiß, dass ich immer furchtbar nervös bin und Angst davor habe, die blödesten Fragen zu stellen, die mein Gegenüber je beantworten musste. Doch als Lena erschien, dauerte es nicht lange, bis die Nervosität wich. Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass diese schreckliche Angewohnheit nur hinter dem nächsten Bücherregal lauerte, um zu mir zurückzukehren und mir diverse Stotterattacken zu schenken. Keine Chance, dachte sich wohl die Autorin und ergriff das Du mit einem Lächeln.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Von Radebeul zum Orient, in den Wilden Westen und wieder zurück


Wieso kommen jedes Jahr tausende von Menschen im Mai nach Radebeul in den Lößnitzgrund? Ist es der Wein, der hier angebaut wird? Sind es die kleinen Lokale, die zum Verweilen einladen? Kann man hier in malerischer Landschaft gut wandern? Oder gibt es gar einen ganz anderen Grund?


Montag, 29. Mai 2017

"In die Natur ist eine phantastische Liebe eingebaut. Du brauchst dir nur einmal in aller Ruhe eine Blume anzuschauen."


Motto der Woche


Aphorismus von Phil Bosmans

Heute vor fünf Wochen habe ich meinen letzten Beitrag online gestellt, bevor mir das Leben dazwischen kam. Ich wollte nicht wirklich eine Blogpause einlegen, aber ich war froh, mir irgendwann nach ein paar Tagen einzugestehen, dass das Bloggen an zweiter Stelle stehen muss. Ich wollte mich und mein Leben entschleunigen. Was mir sehr gut gelungen ist. Nach Lust und Laune habe ich bei Twitter oder Instagram gepostet, aber kein Wort für mein Nestchen geschrieben. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, auch weil ich hier noch ein Rezensionsexemplar zu lesen habe. Zur Zeit bin ich mittendrin, aber auch ab und zu nicht. Ich wollte mir Zeit und Ruhe nehmen, mein Umfeld wieder wahrnehmen. Mich einfach auf eine Wiese setzen und den Vögeln beim Zwitschern zuhören. Mich in unmögliche Positionen bringen, um meiner Fotoliebe nachzugehen. Dabei ist meine innere Ruhe von Tag zu Tag stärker geworden. 


Momentan wird auch die Lust am Schreiben und Bloggen wieder mehr und mehr. Ich möchte jedoch vollkommen stressfrei mein Nestchen führen. Stress ist ein Faktor, der mir in meinem Familien- und Berufsleben viel zu häufig über den Weg hüpft. Daher werde ich mir nichts vornehmen und einfach Beiträge schreiben, wie ich es für richtig halte. Mal mehr, mal weniger. Ich werde versuchen, die fantastische Liebe der Natur weiter zu entdecken und vielleicht auch wieder das ein oder andere Foto zum Sonntag hier posten. Ich werde lesen, keine Frage, aber auch hier werde ich häufiger in mich hineinhören. Ich werde auch weiterhin versuchen, weniger Anfragen anzunehmen. Ich möchte einfach freier sein und ich möchte Beiträge schreiben, die vielleicht ab und zu auch nichts im direkten Sinn mit Literatur zu tun haben. Dinge, die ich erlebt habe, die mich beschäftigen oder die ich einfach mal sagen muss. Und sollte ich wieder in mein altes hektisches Muster verfallen, dann wundert euch nicht, wenn ihr nichts von mir lest. Ich sitze dann einfach auf einer Wiese und schaue mir in Ruhe eine Blume an.


Montag, 24. April 2017

Das ist der Sommer im Paradies, wie er eben aussieht, wenn man die Sonnenbrille absetzt - Hilde K. Kvalvaag


'Soll ich wirklich springen? Eigentlich haben Katrin und ich das immer zusammen gemacht. Aber sie ist nicht da. Meine Schwester, mit der ich jedes Jahr den Sommer bei Oma und Opa verbringe, ist nicht hier! Ich will nicht kneifen. Ich schaff das auch allein. Ich beweise es mir selber! Wer braucht schon Katrin?' Und dann spüre ich die Kälte des Wassers und die Luftblasen tanzen um mich herum.