Mittwoch, 29. Juli 2015

Flugspuren im Juli


Ja, so was, da ist doch tatsächlich bereits der nächste Monat schon fast um. Da ich leider die letzten Tages des Monates viel mit den Vogelkindern unterwegs sein werde, habe ich mich entschlossen, die Flugspuren ausnahmsweise etwas vorzuziehen. Aber bevor ich jetzt anfange ausschweifend zu zwitschern, stelle ich euch lieber einige meiner gelesenen Posts auf anderen Blogs einfach mal kurz vor. Wie immer habe ich versucht, eine individuelle Mischung zu finden. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!


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Ein wunderschönes Schriftstück für alle!

Den Blog von Ben hatte ich bereits in meinen Flugspuren im Mai. Da er aber so wunderbar mit Worten umgehen kann und ich sein kleines Schriftstück einfach ungemein lesenswert finde, ist er auch zwei Monate später bei meinen Flugspuren dabei. Wer seinen Blog noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal lesen gehen.


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Dazu vielleicht eine sommerliche Ingwerlimonade?

Die liebe Martina hat einen wirklich tollen Blog. Ich lese ihn meist heimlich, also kommentiere sehr wenig. Ich liebe ihre fröhliche Art und die tollen Beiträge, auch wenn diese fern von literarischem Hauch sind. Wenn ihr als Literaturblogger auch mal etwas anderes außer Kaffee trinken möchtet ;), dann zeigt sie euch in diesem Beitrag, wie ihr Ingwersirup selber machen könnt und diesen dann zu einer leckeren Ingwerlimonade werden lasst.


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England - Eine Herzensangelegenheit

Auch wenn es schon einige Zeit zurück liegt, dass Sarah in England war, so hat sie doch im Juli einen tollen Beitrag dazu geschrieben. Ihrem Beitrag merkt man an, dass sie tief beeindruckt war von Land und Leute und dass so eine heimliche Verbundenheit entstand. Unterstützt wird dieser schöne Beitrag außerdem von vielen tollen Fotos. 

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Monthly Love - 5 Gründe ein Buch zu lieben

Lust auf eine Mitmachaktion? Die liebe Friederike hat sich etwas neues ausgedacht, bei dem ihr ab August mitmachen könnt. Ihr habt derzeit oder auch schon länger ein absolutes Lieblingsbuch? Ihr findet, es sollten unbedingt noch viel mehr Menschen lesen? Dann dürft ihr 5 Gründe nennen, warum ihr so von diesem Buch schwärmt. Die genauen Regeln lest ihr am besten auf ihrem Blog nach. Das klingt doch nach einer tollen Aktion oder?

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"Ich bin turbo-nervös"

Diese Aussage tätigte Adriana Popescu im Interview mit Anka. Ein wirklich lesenswertes und erfrischendes Interview zum neuesten Werk der sympathischen Autorin. Die gekürzte Version des Interviews war bereits in der Pressemappe von cbj zu lesen. Nun hat Anka ihre "Extended Version" auf ihrem Blog veröffentlicht. Wenn ihr also mehr über den neuesten Roman von Adriana Popescu erfahren möchtet, oder gar wissen wollt, warum Adriana Eis lieber aus dem Becher löffelt, dann schaut mal vorbei.

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Eine Flasche reist per Post
Ein Blog, zwei Mamis, ein kunterbuntes Leben und vor allem eine wunderbare Idee eine Flasche auf Reisen zu schicken. Den Blog der zwei lese ich noch gar nicht so lange, aber seit kurzem doch sehr häufig. Nun kam der lieben Madame Lustig die Idee eine Flasche zu verschicken, die dann vom Empfänger "verschönert" werden soll und dann weiter auf Reisen geht. Tolle und witzige Idee, vor allem weil ich jetzt schon neugierig bin, wie die "Pulle" am Ende aussieht.
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Freitag, 24. Juli 2015

Entschuldigt...


...aber ich habe wahrscheinlich die nächsten Tage keinen Beitrag für euch und am traurigsten dabei, bin ich wohl selbst. Ein heftiges Gewitter mit einer Menge an Blitzen, die in unmittelbarer Nähe eingeschlagen sind, hat im Nestchen die Technik lahm gelegt. Da ich nicht weiß, ob am Samstag viel erreicht wird, bereite ich euch kurz darauf vor, dass es wenig zu lesen geben wird auf dem Blog. Sehr frustrierend, besonders weil ich eigentlich eine Buch- und eine Filmrezension in Arbeit hatte. Aber mit dem Smartphone wird das mir einfach nicht "perfekt" genug.

Bitte habt also ein wenig Nachsicht und übt euch in Geduld ;) und übernehmt das mit der Geduld für mich gleich mit, ich kann das irgendwie nicht wirklich...

Mittwoch, 22. Juli 2015

"BANANA!!!"


Heute will ich mal endlich nach einer gefühlten Ewigkeit die Rubrik Kreativer Moment wiederbeleben. In erster Linie geht es dieses Mal um eine Art Spiel, dass ich mir von einer im Netz gefunden Idee abgekupfert und leicht abgewandelt habe. Bekannt ist das Spiel eigentlich unter "Schlumpfkontrolle", da aber gerade die kleinen gelben Minions die Kinoleinwände stürmen, dachte ich, warum nicht so ein putziges Kerlchen verwenden. Wir haben das Spiel dann auf der Hochzeit meines Bruders gespielt.

Ziel des Spieles war es nicht, das Brautpaar aufs Korn zu nehmen, sondern die Gäste etwas tun zu lassen, sowohl während der Feier als noch danach. Meine erdachten Spielregeln sahen wie folgt aus:


Diese Minion-Figur geht den ganzen Abend von Gast zu Gast und das bitte so heimlich wie möglich. Der Bräutigam ruft immer wieder den Abend über ganz laut und deutlich "Banana". Derjenige Gast, der zum Zeitpunkt des Ausrufes im Besitz der Figur ist, zeigt diese vor und zieht einen Aufgabenzettel aus der Herzbox. Die Aufgaben sollten binnen 12 Monaten erledigt werden. Zur Kontrolle bekommt das Brautpaar eine Liste, die sie einsetzen können, sollte einer der Gäste seiner gezogenen Verpflichtung in dieser Zeit noch nicht nachgekommen sein. 

Für den Bräutigam / das Brautpaar gilt:
  • Rufe laut und deutlich "Banana!"
  • Bitte halte zwischen den Rufen auch längere Pausen!
  • Solltest du einmal vergessen zu rufen, wirst du sicher dezent darauf hingewiesen werden!
  • Mache dich nicht eigenmächtig und lautlos auf die Suche nach der Figur! Du bekommst sie am Ende des Spieles.
  • Trage die Namen der mit Aufgaben bedachten Gäste in deine Liste ein!

Für die Gäste gilt:
  • Zeige nie dem Brautpaar, wie du die Figur weiterreichst!
  • Verstecke die Figur gut, denn sie soll dich mindestens 15 Minuten lang begleiten, bevor du sie unauffällig weiterreichen darfst!
  • Musstest du eine Aufgabe ziehen, so nimm die Figur solange an dich, bis zu sicher sein kannst, dass das Brautpaar die Weitergabe nicht sehen kann. 
  • Gäste, die bereits eine Aufgabe gezogen haben, dürfen die Annahme der Figur verweigern, müssen dies aber nicht!

Es hatte nach diesen Regeln keiner mehr eine Frage und so konnten wir das Spiel kurz nach dem Abendessen starten. Witzigerweise habe selbst ich, als Gast, die Weitergabe nie mitbekommen. Erstaunlicherweise gab es auf der Hochzeit auch nur Gentlemen, denn die Figur hatten zum größten Teil nur die Männer. Sicher, eine Frau in einem Abendkleid hat ja leider auch keine Hosentaschen zum schnellen Verstecken. ;) Die genauen Aufgaben teile ich jetzt nicht mit euch, aber ich gebe einige Tipps, wie diese aussehen könnten. Ihr könnt diese Aufgaben aber auch ruhig etwas mehr auf das Brautpaar zuschneiden. Wir hatten eine Herzbox mit 10 Aufgabenzettel. Es ist natürlich möglich die Anzahl der Aufgaben zu reduzieren oder zu vergrößern, ganz nach der Anzahl der Hochzeitsgäste.

Gäste könnten folgende Aufgaben erledigen:
  • Backe dem Paar einen Kuchen und lade sie zum Kaffee trinken bei dir ein!
  • Gehe mit dem Brautpaar Eis essen!
  • Schreibe dem Brautpaar eine Urlaubskarte!
  • Bastle etwas Nützliches für das Brautpaar und schenke es ihnen! (z. B. Kalender)
  • Überbringe der Braut im Laufe eines Jahres einen schönen Blumenstrauß!
  • Gratuliere dem Brautpaar mit einer Glückwunschkarte zum 1. Hochzeitstag!

Ihr seht, es sind keine Aufgaben, die man nicht lösen könnte. Die Idee hinter dem Spiel war, dass das Brautpaar auch in seinem ersten Hochzeitsjahr noch ab und zu gewürdigt oder beschenkt wird und nicht nur am Tag der Trauung. Auf der Hochzeit meines Bruders kam diese Variante wahnsinnig gut an und mein Bruder selbst war total begeistert. Ihr könnt das Spiel selbstverständlich auch mit anderen Figuren wie z. B. Schlumpf, Hello Kitty oder ähnlichem machen. Erdenkt euch dann einfach einen passenden Schlachtruf und los gehts! 

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt mir doch einen Kommentar unter diesen Post!


Montag, 20. Juli 2015

"Fliege einfach wie eine Hummel, auch wenn Du nach physikalischem Gesetz eigentlich nicht fliegen kannst."





Aphorismus von Dr. Ebo Rau

Geht nicht gibt es nicht, oder so. Aller Anfang ist schwer und trotzdem lohnt es sich auch Dinge zu tun, die zuerst nicht möglich erscheinen, die andere belächeln, die andere meinen besser zu wissen. Auch wenn oben getätigte Aussage im Grunde nicht ganz richtig ist, so zeigt sie trotzdem anschaulich, dass man einfach machen sollte, ohne immer alles genau zu berechnen oder auszuloten. 


Die Hummel ist sehr wohl in der Lage rein physikalisch zu fliegen. Dies hier näher zu erläutern, würde den Rahmen meines Mottos wohl sehr sprengen. Nur so viel, sie erzeugt mit ihren Flügeln und Flügelschlägen eine Art kleine Tornados unterhalb der selbigen und hat so den notwendigen Auftrieb für ihren flauschig pummeligen Körper. Aber auch wenn die Hummel fliegen kann und dies auch immer wieder im Nestchengarten unter Beweis stellt, so bleibt die Aussage trotzdem erhalten. Wie fliegt eine Hummel? Ich finde sie trotz der pummeligen Fülle sehr grazil. Wie sie sich leise in die Luft erheben, leise vor sich hin brummen und dann um die Blumen und Pflanzen fliegen. Sie denkt wahrscheinlich nicht so viel darüber nach, sie macht es einfach, es ist ihre Natur. Vielleicht sollten auch wir manchmal nicht so viel über etwas grübeln, sondern es einfach machen, es einfach versuchen. Mag sein, dass manche Versuche unsererseits dann etwas gemächlich wirken, aber wenn wir so zum Ziel kommen, warum denn nicht? Es muss nicht immer alles von Vornherein bis ins Kleinste durchdacht sein, damit es funktioniert. Seien wir einfach ein bisschen Hummel und fliegen einfach mal los!

Ich wünsche euch eine wundervolle neue Woche mit tollen Flugrouten und Landepunkten!


Sonntag, 19. Juli 2015

Das Getreidefeld hinter dem Nestchen...


wandelt sich und ist wohl bald erntereif. In solch einem Feld haben wir auch des Junggefieders Foto für die Nestbesucher-Seite gemacht. Wir hoffen, der Bauer hat uns nicht gesehen und wenn doch, er ist uns nicht böse. ;) Ich konnte aber auch nicht anders und musste noch eine nähere Aufnahme machen und das ist mein Foto der Woche. 


Was bleibt mir zu diesem Foto zu sagen? Wir wohnen in einer Umgebung, in der uns die verschiedensten Felder anlachen. Da gibt es Roggenfelder, Gerstefelder, Maisfelder und Sonnenblumenfelder. Alle haben ihre Eigenheiten, ihre Mitpflanzen, ihre Schönheit. Ich bin froh, so viel Abwechslung um mich zu haben. Es ist jedes Jahr aufs Neue interessant, was der Bauer oder die Bauer mit ihren Feldern anstellen. Denn die Felder sind nicht jedes Jahr gleich, häufig wird gewechselt. So ein Getreidefeld ist für die meisten nichts besonderes und doch bildet es für alle eine gewisse Art von Nahrungsgrundlage. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Wo kommen gewisse Rohstoffe her? Habe ich schon einmal eine Ähre in der Hand gehalten? Ich finde solche Dinge sehr wichtig. Nur so kann ich bewusst essen und vor allem bewusst leben.

Samstag, 18. Juli 2015

Kuschelflosse - Das unheimlich geheime Zauber-Riff - Nina Müller - gelesen von Ralf Schmitz


"Mama? Sind wir bald da?" schallt es vom Rücksitz. "Ist es noch weit bis zum Meer?", folgt nur wenige Momente danach. Wenn diese oder ähnliche Sätze im beinah gefühlten Minutentakt auf der Urlaubsreise im Auto vom Rücksitz nach vorn geschleudert werden, dann ist das zuweilen etwas anstrengend, besonders für den Fahrer des Wagens. Wie wäre es, wenn wenigstens eine gewisse Zeit Ruhe und Frieden herrschen würde. Vielleicht kann Kuschelflosse da ja helfen.

(c) Nina Müller
Kuschelflosse, auch Kuschel genannt, ist blau und ein Kuschelfisch. Er schlägt gern Wasserpurzelbäume, liebt Musik und isst sehr gern Blaubeerpfannkuchen. Eines Tages hört er in seinem Radio von dem geheimsten Geheimnis, von einem weit, weit, weit, weit weg Riff. Das Wasser in diesem Riff ist voller Musik und darin wohnt eine uralte Zauberschildkröte, die Wünsche erfüllen kann. Kuschel freut sich, denn er hat einen ganz großen Wunsch. Er wünscht sich das aller, aller, allerwertvollste von der Welt. Was das ist, weiß er jedoch selbst nicht so genau. Gemeinsam mit seinen Freunden der Schwimmerdbeere Emmi, dem Herrn Kofferfisch und Seebrillchen Sebi macht er sich auf die aufregende Reise zum weit entlegenen Riff. Welche Rolle dabei der verbotene Stöpsel, das Grinsegrastal, die spannende Schlucht und ein Fisch names Krawallo spielen? Findet es doch einfach heraus!

(c) Nina Müller
Das Hörbuch zum Roman von Nina Müller wurde von Ralf Schmitz eingesprochen. Das dies dem Hörbuch in jeder Hinsicht wahrlich besonders gut steht, überzeugt nicht nur Kinder ab 4 Jahren. Mit seinen verschiedenen Stimmlagen schafft es Ralf Schmitz jeder Figur Leben einzuhauchen und etwas ganz Individuelles zu geben. Es macht auch Erwachsenen Spaß seinen Worten und Geräuschen zu lauschen. Diese Geschichte ist eine wundervoll erdachte Reise von Nina Müller und macht auch in Buchfomat eine Menge Spaß, besonders wenn man sich die Illustrationen ansieht, die die Autorin gleich selbst angefertigt hat. Dennoch hat auch das Hörbuch seine Vorzüge. So ist es wunderbar mit verschiedener Musik hinterlegt, die zuweilen karibisches Flair versprüht. Ralf Schmitz wird außerdem von diversen Meeresgeräuschen begleitet, so hört man das Rauschen von Wellen und das Geräusch eines Wasserstrudels. Die Figuren der Geschichte sind zauberhaft erdacht und genau das Richtige für kleine Leser oder Zuhörer. Da ist für jeden etwas dabei. Sebi, das Seebrillchen, welches seine Nase gern in Bücher steckt, Kuschelflosse, der am liebsten mit seinem Haustier Flauschi kuschelt, Emmi, die Schwimmerdbeere, die gern sämtliche Leckereien vertilgen möchte und schließlich Herrn Kofferfisch, der den Erwachsenen wie eine Art männliche Mary Poppins in Fischformat vorkommen dürfte. Was dieser Herr so alles in sich mitträgt, ist schon wahrlich rekordverdächtig. Die Reise, die die Freunde antreten, wird nicht immer nur lustig sein, aber am Ende wird ein Geheimnis und ein Wunsch stehen, der nicht nur für Kinder der wichtigste sein dürfte. Ein rund um gelungenes Hörbuch zu einem wundervollen Kinderbuch für kleine Nestlinge. Wer gern gleich noch das zweite Abenteuer von Kuschelflosse erlesen möchte, kann dies seit 17. Juli gern tun. Es ist im Magellan Verlag erschienen und hat die ISBN 978-3-734-82804-1. Bleibt zu hoffen, dass Ralf Schmitz auch diesen Teil als Hörbuch einsprechen wird.


Nina Müller wurde 1977 in Bayreuth geboren. Sie hat bereits als Art Director in einer der renommiertesten Werbeagenturen in München gearbeitet und nun ihr eigenes Designbüro in Bayreuth. So hat sie etwas mehr Zeit sich ihrer zwei Leidenschaften zu widmen. Sie schreibt und illustriert gern und hat dies mit ihrer Figur Kuschelflosse mehr als eindrucksvoll bewiesen. Ihre sehr fantasievolle Schreibweise und ihre beinah einzigartig erdachten Charaktere werden die kleinen Leser sicher noch eine Weile erfreuen.

Ralf Schmitz dürfte den meisten als deutscher Comedian und Moderator bekannt sein. Er wurde 1974 in Leverkusen geboren. Bereits während seiner Schulzeit war er Teil mehrerer Theateraufführungen, so dass es nicht wunderte, dass er neben einer Schauspielausbildung auch eine Tanzausbildung und Gesangunterricht absolvierte. Mit seiner abwechslungsreichen Stimme ist er nicht nur als Synchronsprecher sehr begehrt, sondern zeigt auch als Sprecher von Hörbüchern sein Talent.

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Kuschelflosse - Das unheimlich geheime Zauber-Riff - Nina Müller
Hörbuch - gelesen von Ralf Schmitz
Randomhaus audio - ISBN 978-3-837-13140-6
ab 4 Jahren - Preis 7,99 €

Dieses Hörbuch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

 

Donnerstag, 16. Juli 2015

Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg - Florian Herb


Wie lang dauerte eure längste Taxifahrt? Welche hohen Zahlen zeigte dabei das Taxameter? Wahrscheinlich ist das kein Vergleich zu dem, was ihr in nachfolgendem Roman nachlesen könnt. Eine Taxifahrt beginnend in Berlin, weiterführend nach Paris, dann nach Nizza und schließlich bis nach Spanien. Ganz ehrlich, wer das bezahlen kann, hat offensichtlich eine Menge Geld geerbt oder gar an seinem 60. Geburtstag ein tolles Glückslos in den Händen!

Alvaro, rassiger Spanier, 26 Jahre alt, steht in Unterhosen auf dem Dach seines Wohnhauses in Berlin und zweifelt an sich selbst. Hat er Heimweh oder einfach nur einen Punkt im Leben erreicht, wo er endlich mehr will? Kerstin, seine etwas durchgeknallte Vermieterin, die gern mit ihrer Yogamatte durch die Gegend rennt, ermuntert ihn zu seiner Suche nach sich selbst. Als ob das alles nicht genug für den verunsicherten Alvaro ist, setzt ihm sein Chef ein neues Taxi vor, eine richtige Protzkarre. Vollkommen genervt chauffiert er auf sehr kurzen Distanzen Menschen durch Berlin, nur damit sie alle mal in einem echten Amischlitten sitzen können. Doch dann erscheint am Beifahrerfenster eine nette alte Dame im Queen-Style. Sie scheint genauso verunsichert, wie er selbst. Sein gutes Herz meldet sich und ehe er sich versieht, ist er nicht nur auf einer langen Reise mit unsicherem Ausgang, sondern auch auf der Suche nach sich selbst.


"Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg" ist das neueste Werk von Florian Herb. Wie der Titel vermuten lässt, kann sich der Leser auf eine turbulente Reise mit einem gewissen Augenzwinkern freuen. Dabei sollte man diesen Roman nicht zu ernst nehmen und sich einfach in die Geschichte fallen lassen, so wie der Protagonist es selbst ebenfalls muss. Florian Herb hat einen schnörkellosen, einfachen Schreibstil, versteht es aber, hier und da kleine Spitzen zu setzen, die den Leser unweigerlich zum Lächeln bringen. Fein säuberlich verpackt er in seinem Plot eine Botschaft, die für jeden einzelnen von Bedeutung sein sollte. Im Leben wird einem nichts geschenkt und wenn doch, dann mach etwas daraus, was dich glücklich macht. Das man dabei für sein Glück kämpfen sollte und muss, versteht sich von selbst. Die zuweilen sehr skurril gezeichneten Nebenfiguren werden während der Handlung leider nicht ganz so lebendig, wie es die beiden Protagonisten tun. Dabei hat es anfänglich den Anschein, als zeichne Florian Herb eher gegensätzliche Charaktere. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser allerdings klar, dass sie sich doch ziemlich ähnlich sind. Besonders die zauberhafte Klara dürfte den Lesern dabei vollkommen ans Herz wachsen. Ihre Wünsche sind so klein, so nachvollziehbar und vor allem in jedem von uns vorhanden. Alvaro, als ihr Chauffeur, ist anfangs etwas unsicher und wird nicht nur nach und nach zu einer Beschützerfigur, sondern entwickelt sich zu einem wahren Freund. Es ist einfach herrlich, diese beiden Figuren auf ihrer langen Taxifahrt zu begleiten. Der Roman ist als Taschenbuch beim Ullstein Verlag erschienen und hat ein zum Titel passendes sehr farbenfrohes Cover. Die Kapitel sind nicht sonderlich kurz, haben aber eine durchaus gut durchdachte Länge. Auch wenn dieser Roman den Leser nicht in schallendes Gelächter ausbrechen lässt, so ist er doch sehr kurzweilig, die perfekte Urlaubslektüre, auch wenn man sich nicht in benannten Ländern befindet. Trotzdem hat er noch genug Tiefe um nicht als reiner Unterhaltungsroman oder gar einfache Literatur gesehen zu werden. Denn eines schafft Florian Herb auf jeden Fall. Der Leser bleibt beim Zuklappen des Buches nicht nur mit einem Lächeln, sondern mit einer Art "So ist es recht"-Gefühl zurück.

Florian Herb wurde 1971 in Berlin geboren, lebt aber mittlerweile mit seiner Familie im Allgäu. Nach dem bereits seine beiden ersten Romane im Hause Ullstein erschienen sind, legt er nun mit einem dritten Roman nach. Dabei beweist er nicht nur sein schriftstellerisches Talent sondern ebenso eine gewisse Menschenkenntnis und das Erkennen der Tücken, die ein menschliches Zusammenleben mit sich führen kann. Solange er sich dieses beibehält, wird es noch einige lesenwerte Romane aus seiner Feder geben. 

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Der Tag, an dem Lotto-Klara in mein Taxi stieg - Florian Herb
Taschenbuch - Ullstein Verlag
ISBN 978-3-548-28696-9 - Preis 9,99 €

Für dieses Buch läuft derzeit noch die Bewerbung zu einer Leserunde auf Lovelybooks. Ihr habt dafür noch bis zum 20. Juli Zeit. Sollte euch dieses Buch samt Leserunde mit dem Autor interessieren, dann schaut bitte dort vorbei.

Ich bedanke mich bei Florian Herb, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Dienstag, 14. Juli 2015

Nestchenspam...


... gibt es sicher nicht nur bei mir. Viele Blogger kennen diese mal mehr oder weniger tollen Nachrichten, die das Bloggerdasein begleiten. Lange habe ich überlegt, ob ich meinen Lesern einfach mal den ein oder anderen Spam hier zeigen sollte. Jetzt hab ich mich dazu entschlossen, aber nicht, um diese Spamversender bloß zu stellen, nein, ob ihr es glaubt oder nicht, es sind sogar auch hin und wieder Nachrichten dabei, bei denen ich mich frage, warum um alles in der Welt musste das jetzt anonym geschehen. Schade denke ich dann zumeist. Naja und dann gibt es wieder Nachrichten, bei denen ich nur den Kopf schüttel und eigentlich gar nichts mehr denke. 

Die Spamnachrichten, die ihr ab nun immer mal wieder bei mir lesen werdet, werden selbstverständlich anonymisiert. Ich spam also auch mal. ;) Es geht mir nicht darum, jemanden zu verärgern oder jemanden hier namentlich zu erwähnen. Das wäre vor allem bei den meisten Spamnachrichten sogar noch Werbung für deren Seite. Dazu sehe ich mich außer Stande, ganz ehrlich. Ich möchte euch nur mit diversen Nachrichten zum Schmunzeln bringen und vielleicht hat der eine oder andere Blogger unter meinen Lesern auch einen Spam zum besten zu geben. 

Bevor ich euch einige Kuriositäten zeige, möchte ich allerdings auch sagen, dass es Nachrichten in den Spamordner schaffen, die meist anonym sind, aber meist auch ziemlich viel Lob zu meinem Blog beinhalten. Diese Nachrichten sind zu meist englisch, aber auch mal polnisch, französisch und sogar japanisch. Es gibt also durchaus internationalen freundlichen Spam, aber leider eben nicht in der Überzahl. Nachfolgende Nachrichten wurden von mir so übersetzt, dass es im Deutschen verständlich erscheint und sind somit nicht der genaue Wortlaut des Absenders. Aber wie gesagt, ich will hier niemanden vorführen.

"Sie werden immer wieder gesucht werden!" - diesen kurzen Satz las ich letzte Woche in meinem Spamordner und war doch sehr irritiert. Was will mir der Absender damit sagen? Noch dazu waren diese Worte eigentlich in polnisch. Muss ich mir Sorgen machen? Ich denke nicht. ;)

"Wir haben seit 2007 eine Vielzahl an Besuchern. Sie alle erlebten unsere Welt und hörten unsere Musik. Seien Sie ein Teil dieser Community." - diese Nachricht kam aus Frankreich und genauer gesagt aus Paris. Ich habe das passende Theater sogar gegoogelt. Mir erschließt sich zwar nicht der Zusammenhang zu meinem Blog, aber mit solchem Spam kann man leben.

"Bist du auch bei Twitter registriert?" - eine englisch geschriebene anonyme Nachricht. Hm, ich dachte eigentlich, dass in meinem Sideboard eine Verlinkung zu Twitter vorhanden ist. Ja, ist sie. Daran merkt man wieder, wie leicht es ist, einfach Mails zu verschicken, ohne zu wissen, wer eigentlich dahinter zu finden ist. 

"Großartige Seite! Werden Sie doch Partner des größten Herstellers für Sportbekleidung der Baseball Liga." - Klar, ich mach jetzt in Klamotten. Ich nähe wahnsinnig gern, mag total gern Baseball, aber Partner, nein, danke. Diese Nachricht fand ich doch sehr amüsant.

"Danke für die vielen Tipps, wie man einen tollen Blog erstellt." - Bittesehr, nur habe ich leider auf meinem Blog nie wirklich Tipps dazu gegeben. Oder waren die etwa in Geheimschrift? Was ich so alles kann...

Ihr seht, es sind unterschiedliche Dinge, die angesprochen werden und es gibt noch viel schlimmere Spams, die ich ungelesen lösche, da mir bereits in der Betreffzeile klar ist, dass der Inhalt nichts gutes zu bedeuten hat. Ich habe bereits mit meiner Blogmailadd so viele Millionen gewonnen, ich könnte quasi sofort eine eigene Insel kaufen und darauf ein Vogelschutzgebiet eröffnen. Ich wurde mit Hilfegesuchen bombardiert, von frustrierten Arbeitslosen zugespamt und mir wurde versucht unterzujubeln, dass ich beim online Banking etwas falsch gemacht hätte. Sicher, alles Quark, aber manchmal ist das Lesen oder eben das sofortige Löschen doch irgendwie auch nervig.

Wie sieht es denn in eurem Spamordner so aus? Was lest bzw. habt ihr dort denn schon an lustig oder skurrilen Nachrichten gelesen?


Montag, 13. Juli 2015

"Ein Gedankenspaziergang durch schöne Erinnerungen ist Erholung für die Seele."





Aphorismus von Vera Hinselmann 

In den letzten vergangenen Stunden habe ich sehr viele Gedankenspaziergänge gemacht. Ich habe meiner Seele, meinem geistigen Wohl eine wahre Erholungspause gegönnt. An nichts gedacht, jedenfalls an nichts, was mich bedrückt, was mich runter ziehen könnte, was mich traurig machen würde. Schöne Erinnerungen sind etwas sehr Wertvolles und wir sollten auf diese Momente gut aufpassen. Es werden Minuten und Stunden in unserem Leben kommen, in denen es wichtig ist, dass unsere Seele sich erholen kann. Eine rastlose Seele ist sehr verletzbar, wird vielleicht sogar krank und dann helfen im schlimmsten Fall noch nicht einmal schöne Erinnerungen. Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, dass man in seinem Alltag auch genug Platz hat für schöne Erinnerungen. 


Vor allem ist es aber wichtig, schöne Dinge zu tun und zu erleben, damit man sich später auch daran erinnern kann. Welche Erinnerungen ihr euch schafft, welche Erlebnisse für euch zu schönen Erinnerungen werden sollen, das könnt ihr nur selbst entscheiden bzw. heraus finden. Dies kann für den Einen ein ganz großer Moment sein, wie beispielsweise eine Hochzeit und für den Anderen etwas ganz Kleines, wie das Finden eines vierblättrigen Kleeblattes. Alles ist möglich, jeder Moment hat es verdient zu einer schönen Erinnerung zu werden. Es ist wunderbar, in seinen Gedanken zu spazieren, an Orte und Zeitpunkte, die wir erlebt haben, die uns glücklich gemacht haben, die etwas besonderes inne hatten und es immer haben werden. Vielleicht schreibt ihr euch sogar diese kleinen und großen Glücksmomente auf, füllt damit ein Glas, eine Kiste oder eine Schachtel. Wenn eure Seele dann wieder einmal Erholung braucht, dann nehmt den Inhalt zur Hand und tätigt einen Gedankenspaziergang.

Ich wünsche euch eine schöne neue Woche, mit vielen großen und kleinen Glücksmomenten, die auch später eurer Seele noch Erholung bieten werden, in dem ihr einfach mal spazieren geht.  

Die Vögel des Nestchens feierten Hochzeit...


...des Nestbruders und seiner wundervollen Vogeldame. Was haben wir uns auf vorgestern gefreut. Jeden Tag etwas vorbereitet für Spiele, für Geschenke und zum Fotografieren. Diese Hochzeit war ein Thema im Nestchen und nun, da die zwei schon zwei Tage verheiratet sind, ziehen wir Bilanz, schwelgen bereits in den schönen Erinnerungen an einen Tag, auf den ich so hingefiebert habe. Schließlich war ich bis jetzt nur auf Polterabenden und meiner eigenen Hochzeit. Zwei tolle Menschen haben sich das Ja-Wort gegeben. Ändert dies etwas? Nein, natürlich nicht, aber ich finde die Ehe nach wie vor gut. Warum auch nicht? Im Nestchen wurde in diesem Jahr bereits der 10. Hochzeitstag mit dem Vogelmann gefeiert. Wie bereits vor zwei Wochen, kann und will ich mich nicht für ein Bild entscheiden. Was ihr aber nicht sehen werdet, ist das Brautpaar, denn das schützt sich nicht nur selbst, um nicht im Netz zu erscheinen, sondern wird von mir darin selbstverständlich auch unterstützt. Dennoch denke ich, dass die gewählten Bilder einen kleinen Eindruck schaffen werden.

Die Tischdekoration war ein Traum. Die Farben der Hochzeit waren Lila und Weiß, gut gewählte Farben, sehr stilvoll. Das Gastgeschenk eine kleine Hommage an ein schwedisches Möbelhaus, aber ich fand es einfach großartig. Sicher, man hätte die obligatorischen Hochzeitsmandeln hinlegen können oder Zuckerherzen oder was weiß ich. Nein, so gefiel es mir doch viel besser, etwas dauerhaftes, was uns immer wieder an diesen Tag erinnern wird. 


Natürlich gab es auf dieser Hochzeit auch ein paar Highlights. So musste das Brautpaar ein Herz aus einem Bettlaken ausschneiden und gemeinsam hindurch gehen. Es wurde ein Baumstamm zersägt und ein Holzblock zugenagelt. Und dann gab es noch Luftballons, lila und weiße Herzen, gefüllt mit Helium. Diese bekam jeder Gast und wir haben die Ballons gemeinsam in den Himmel steigen lassen. Mögen sie die Wünsche und Träume des Brautpaares hinaus tragen und in Erfüllung gehen lassen.


Natürlich gab es auch viele Leckereien, die ich nicht alle zeigen kann. Aber ich zeige euch die leckeren Cupcakes, die ich dem Brautpaar geschenkt habe! Sehr lecker, leider hat die Braut vor lauter Aufregung keinen Bissen davon abbekommen. Aber ich habe ihr bereits versprochen, dass ich ihr noch einmal welche backen werde.


Und dann passierte etwas, was so natürlich nicht geplant war...das Teeniegefieder hat sich in die Aufstellung der unverheirateten Damen gestellt, nicht weil sie heiraten will, nein, sie fand den Brautstrauß einfach nur toll. Die Braut hat geworfen und naja...seht selbst...


Wie bereits am Anfang erwähnt, es war ein toller Tag!!! ;)


Dienstag, 7. Juli 2015

"Liebe wächst und blüht. Warum sollte sie nicht auch welken wie alles andere auf Erden?"





Aphorismus von Jeanne Moreau

Und wieder einmal weht die Liebe als Motto durch das Nestchen. Dieses Mal aber auch, weil genau in dieser Woche die Liebe ein sehr großes Thema bei uns ist. Der Bruder des Buchgefieders heiratet und wir freuen uns alle ganz wahnsinnig auf den Moment der Trauung. 


Warum nun diesen Aphorismus? Es gibt so viele schöne Sätze zum Thema Liebe, wie sollte ich mich da entscheiden. Die Frage, die Jeanne Moreau stellt, ist allerdings sehr interessant. Liebe kann ganz sicher welken, besonders wenn sie als selbstverständlich hingenommen wird. Sie kann aber auch wachsen und blühen. Dies kann die Liebe jedoch nur, wenn sie gepflegt und gehegt wird. Sie braucht Dünger, sie braucht Wärme und Verständnis. Dann blüht sie und das auch dauerhaft. Es ist wichtig, dass man seinen Gegenüber wahrnimmt und das nicht nur mit einem Guten-Morgen-Kuss. Empathie ist wichtig. Wie geht es meinem Partner? Was fühlt er gerade? Was kann ich tun, damit er oder sie glücklich ist? Liebe sollte nicht welken. Wenn man über all die Dinge spricht, die einen bewegen, wenn man gemeinsame Stunden schafft, gemeinsame Momente, dann kann die Liebe dauerhaft Blüten tragen. Und diese Blüten leuchten dann auch über schwerere Zeiten hinweg und geben Kraft und Halt, bis es wieder neue Blüten gibt, die die noch nicht verwelkten ablösen. 

Ich wünsche euch eine tolle Woche, mit ganz vielen blühenden Momenten der Liebe!


Sonntag, 5. Juli 2015

Wenn das Pubertierchen im Freien duscht...


und das unfreiwillig, weil der Vogelmann nicht nur die Blumen gießt, sondern die Vogelkinder gleich mit. Bei den Temperaturen der letzten Tage kommt so eine überraschende Dusche doch ganz gelegen. Vorausgesetzt man befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem Handtuch und einem frischen Federkleid. Natürlich musste ich die Kamera zücken und ein bisschen damit probieren. Was meint ihr zum Ergebnis?


Das Pubertierchen fand es gut, dass ich eines der Fotos als Wochenfoto nehmen wollte. Mit ihrer Genehmigung stelle ich euch also nun dieses Bild vor. Wenn man den ganzen heißen Tag auf Arbeit verbringt und dann ins Nestchen kommt, wo einem drei beinah wildgewordene Vögelchen entgegenflattern, in den Krallen diverse Spritzutensilien oder Gießkannen, dann weiß man, hier ist man zu hause, denn hier sind irgendwie alle so bekloppt wie man selbst. Es ist toll, dass aus einer einfachen Gartenduschaktion ein kleines Familienevent werden kann. Dabei sind die spontanen Aktionen meist die besten und die lustigsten. Familie ist zwar manchmal sehr anstrengend und wahnsinnig oft Chaos, aber in solchen Momenten einfach das Beste auf der ganzen Welt.


Mittwoch, 1. Juli 2015

Eine Gartenlesung im Nestchen...


...fand am vergangenen Wochenende statt. Autor Patrick Osborn gab sich bereits zum zweiten Mal die Ehre und beglückte uns mit seinem neuesten Werk, welches er auf seiner Lesereise 2015 vorstellen wollte. Das es im Vorfeld leichte Schwierigkeiten gab, was die eingeladenen potentiellen Leser betraf, lass ich hier mal außen vor. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass die liebe Sharon mit ihrem Jack, diesen Abend mit uns geteilt haben. Jeder der Anwesenden hatte seinen Spaß und war vom Abend mehr als restlos begeistert. Patrick brachte sogar die Sonne ab und an wieder zum Vorschein, trotzdem hatten wir uns entschieden, dass wir die Lesung geschützt unter einem Holz-Nestchen verbringen wollten. Wir verbrachten den Abend zu Beginn mit etwas Smalltalk und konnten dann relativ pünktlich mit dem Zuhören starten.


Patrick Osborn las aus seinem neuen Roman "Wohin mein Weg dich führt" und dies in sehr interessanter Art und Weise. Alle klebten gebannt an seinen Lippen und wie es sich für einen Autor gehört, stoppte Patrick immer wieder an den interessantesten Szenen. Untermalt wurde das Ganze von elektronischen Klängen, die für den Roman zusammen gestellt wurden. Diese Sequenzen waren ein kurzes Innehalten, vielleicht auch Nachdenken. Es war mal etwas ganz anderes und vor allem etwas, was zuweilen eine beruhigende Art und Weise hatte. Der Wind war ebenfalls ab und zu ein etwas launischer Gast. Fegte er kurzerhand die Notizen des Autors vom Tisch. Doch Patrick nahm es gelassen und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. 

"Wohin mein Weg dich führt" handelt von einem Mann namens Ben Herzfeld, der endlich Gewissheit zum Verschwinden seiner Tochter vor zehn Jahren erlangen will. Hierfür muss er sich der Vergangenheit stellen. Dass er damit nicht nur eine große Chance bekommt, sondern auch diverse Schatten heraufbeschwört, kann er zu Beginn noch nicht ahnen. Das neue Buch von Patrick Osborn ist im Self-Publishing bei epubli.de erschienen. ISBN 978-3-737-53256-3, Preis 9,99 €, Softcover


Nachdem Patrick alle von seinem Schreibtalent überzeugt hatte, holte er noch eine Kurzgeschichte hervor. Mit beinah komödiantischer Art las er eine wirklich sehr amüsante Geschichte zum Einkauf einer "hellgrünen Breitcordhose" vor. Alle Anwesenden durften nun auch ein Teil dieser Lesung sein, in sofern sie denn dieses Kleidungsstück immer dann erwähnen mussten, wenn der Autor ein Zeichen dazu gab. Die Zuhörer taten dies mit wachsender Begeisterung und am Ende blieb so manches Auge nicht von Lachtränen verschont. Eine wahrlich wunderbar komische Geschichte, die vor allem davon lebt, dass man diverse Parallelen zum eigenen Shoppingverhalten zu ziehen vermag.


Danach war die Lesung zwar beendet, der Abend aber noch lange nicht. Denn bereits im Vorfeld hatte der Vogelmann angekündigt, dass er seinen neu gebauten Grill an diesem Abend einweihen werde. So freuten sich alle auf die Leckereien, die bereits gegrillt wurden. In gemütlicher Runde saßen wir alle beisammen, aßen, unterhielten uns sowohl über die Bücherwelt als auch über ganz normale alltägliche Themen. Es wurden Überlegungen zu Horrorfilmen ausgetauscht, welcher wohl gruseliger war, die Vogelkinder grillten Marshmallows und der Himmel ließ die Tore zu. Alles in Allem war es ein wunderbarer Abend mit tollen lieben Menschen, ein Abend, der so gern wiederholt werden darf und es auch hoffentlich wird. Patrick kommt auf jeden Fall gern wieder und mein Nestchen steht ihm und den Zuhörern des Abends jederzeit gern offen.


Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Anwesenden bedanken und ganz besonders bei Michael. Ich danke dir von Herzen für die tollen Dinge, die du in mein Nestchen getragen hast. Ich weiß, dir hat der Abend ebenfalls sehr gut gefallen, was mir seit dem ein breites Grinsen beschert hat. Eine Rezension zum Buch folgt in den nächsten 14 Tagen!