Mittwoch, 22. Oktober 2014

"Auf eine glückliche Liebe hat keiner ein Recht, aber jeder eine Chance."

(c) Karin Hillig
Motto der Woche

Aphorismus von Dr. phil. Ernst Reinhardt

Wie wäre es wohl, wenn dieses Recht tatsächlich bestünde? Würden wir es, wenn notwendig sogar einklagen? Würden wir dafür demonstrieren? Vor allem würden wir anders dafür kämpfen, weil es unser gutes Recht ist, eine glückliche Liebe zu finden und vor allem zu behalten. Gleiches Recht für alle, aber wie soll das gehen? Nutzen wir doch einfach unsere Chance auf eine wundervolle Liebe, in dem wir uns als Person zu erkennen geben, die nicht nur bereit ist, glücklich zu sein sondern eben auch glücklich zu machen. Darin besteht eine glückliche Liebe. Nicht nur auf das eigene Glück, das eigenen Recht zu bestehen, sondern etwas für den anderen zu tun und somit auch für sich selbst. Glück macht nicht glücklich, wenn man es allein genießen muss. Sicher ist mancher glücklicher allein, aber doch nur, weil er die richtige Chance auf eine erfüllende Liebe noch nicht erhalten oder im schlimmsten Fall sogar verstreichen lassen hat. Bestehen wir also besser nicht auf das Recht an einer glücklichen Liebe, sondern nutzen die Zeit in jeder neuen Begegnung eine Chance dazu zu sehen. Wer eine glückliche Liebe gefunden hat, wird sicher nicht behaupten, dass er dazu das Recht habe, sondern eher, dass es eine Pflicht ist, dass das auch so bleibt. 

Ich wünsche euch eine wundervolle Zeit zur Wochenmitte und viele kleine und große Chancen!!!

Kommentare:

  1. Sehr schöne Worte zur Wochenmitte! Danke dafür und ganze liebe Grüße ins Nest!

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  2. Ein wirklich schöner Text! Leider ist es ja so, dass man nur schwer über Liebe und Glück schreiben kann, denn es ist - erfahrungsgemäß - sehr schwierig, sich in einen Gefühlszustand zu versetzen, den man gerade nicht erlebt. Sprich man schreibt doch eigentlich nur über erfüllte Liebe, wenn man sie auch erfährt, und dann hat man eine ganz andere Sicht auf die Welt, als dies bei einem unglücklich Verliebten der Fall sein mag.
    Insofern hast du natürlich Recht, wenn du schreibst, dass es wünschenswert ist, sowohl glücklich zu sein, als auch glücklich zu machen. Aber das mag für jemanden, der nie wirkliche Liebe erfahren durfte, nicht so leicht zu verstehen sein. In so einer Lage denkt man irgendwann sicher, dass es einfach nur unfair ist, dass scheinbar jeder glücklich sein darf, nur man selbst nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dann auch zu der Frage kommt, warum wohl offenbar jeder außer einem selbst ein Recht auf Liebe hat. Ist natürlich unsinnig, weil es keine höhere Instanz gibt (außer, man glaubt an Gott oder Schicksal), vor dem man das Recht einklagen könnte. Aber verständlich ist es schon.
    Dennoch: Jeder ist seines Glückes Schmied und ja, man sollte Chancen nutzen, denn egal ob Freundschaft oder Liebe, es fängt immer mit einer Begegnung an :)

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Ich freu mich über euer Gezwitscher!