Donnerstag, 29. Mai 2014

Ein Treffen mit Kerstin Groeper...

Prolog zu den 23. Karl-May-Festtagen in Radebeul / Dresden

Was ist das für ein Getümmel und Getuschel vor der "Villa Bärenfett" in Radebeul an Christi Himmelfahrt? Nein, dass sind keine halbstarken Jungs, die gern schon so richtig mitfeiern wollen, Bier trinken und den "Vater- bzw. Männertag" zelebrieren. Es sind vor allem Familien und Menschen, die sich mit dem Thema Native People, ihrem Leben, vor allem ihrem Überleben auseinander setzen wollen. Hier und da reihen sich Cowboys neben Ladys und einen Sheriff ein. Auch das ist das Karl-May-Fest, ein Stück "Wilder Westen" in Radebeul.



Sicher sind das auch Kinder, die in Yakari gern DEN Indianer sehen wollen, der er nicht ist. Doch um etwas zu ändern, in den Köpfen der Menschen, die immer noch an mehr Klischee als an Wahrheit glauben, sollte man auch die Kleinen überzeugen. Dafür ist wie in jedem Jahr auch Kerstin Groeper, die Autorin des Monats Mai im Buchgefieder, vor Ort. Sie erzählt, wie es damals war, wie es heute noch ist. Kerstin weiß, wovon sie spricht, denn sie war dieses Jahr im April bei "echten" Indianern und hat mit ihnen viel Zeit verbracht. Von ihr erhalten die kleinen und großen Besucher einen Einblick in die Sprachen der Indianer, hören ihre Geschichten und erfahren Dinge, die sie so noch nie gehört haben. Selbstverständlich bleibt auch Zeit um ihr neues Buch "Der scharlachrote Pfad" vorzustellen, das eigentlich nicht neu, sondern bereits 10 Jahre alt ist, allerdings jetzt erst als Taschenbuch erschienen ist. Sind bei der Vorstellung der Indianergeschichten und der Darstellung der Zeichensprache kaum noch Plätze frei, so ist das Interesse an der Lesung am Vormittag doch eher verhalten. Was vor allem für den Inhalt des Buches sehr schade ist. 

Für ein Foto mit mir ist die Autorin gern bereit und nachdem wir mehrere Anläufe genommen haben, haben wir ein schönes Bild gemacht, welches ich euch leider nicht zeigen darf. Warum? Die Gründe hierfür habe ich erst viel, viel später erfahren.


Auf dem Gelände des Karl-May-Museums findet sich am heutigen Tage auch eine Gruppe der Eastside-Linedancer ein und zeigt den Gästen, wieviel Spaß das Tanzen in "Linie" machen kann. Auch hier bringen die Tänzerinnen und Tänzer eine gehörige Portion Sonne im Herzen mit und halten bei regnerischem Wetter das Publikum gefesselt. 



Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und wer schon immer mal Gast in einem Tipi sein wollte, sollte folgende Regeln am heutigen Tage beachten:



Um vom Vorbeginn der Karl-May-Festtage in diesem Jahr ein kleines Fazit zu ziehen, so bleibt nur zu sagen, dass es wettertechnisch nur besser werden kann, die Stimmung am heutigen Tag aber schon ziemlich hoch war und in den nächsten Tagen sicher noch den ein oder anderen Höhepunkt erreichen wird.


Kommentare:

  1. Ich wünsche sehr viel Spaß, leider hatte woeder anderes Priorität als das Fest um den "großen sächsischen Lügenbold."
    KaratekaDD

    AntwortenLöschen
  2. Das klingt nach einem richtig schönen Tag, abgesehen vom Wetter, liebe Karin. Ich gehe davon aus, dass du auch während der Karl-May-Festtagen dabei bist? Ich stelle mir das Ganze recht interessant vor und wünsche dir viel Spaß und schöne Tage.
    Liebe Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen
  3. Villa Bärenfett - von meinem Ururgroßonkel Ernst Herrmann Hummig im Jahre 1925 erbaut!

    AntwortenLöschen

Ich freu mich über euer Gezwitscher!