Sonntag, 2. März 2014

Patrick Osborn zu Gast im Nestchen

Gleich zu Beginn des schönen Monats März landete Michael Krause alias Patrick Osborn im Nestchen. Diese Lesung hatte ich bei seinem Adventskalender gewonnen und freute mich schon seit einigen Tagen darauf, weil diese Wohnzimmerlesung sicherlich ganz anders werden würde, als der "kurze" Besuch von Herrn Fitzek. Vor allem weil von vorn herein klar war, dass wir uns mehr Zeit nehmen würden für alles. Und so begann ich bereits vormittags mit den Vorbereitungen für einen gemütlichen Lesungsabend. Dazu gehörte selbstverständlich auch etwas Dekoratives und vor allem etwas zum Auflockern.


Ich hatte ein paar Glückskekse besorgt und so haben wir uns nach dem Essen ein paar sinnvolle und auch sinnfreie Sätze um die Ohren gehauen. Nach dem wir gut gesättigt und schon ein bisschen warm geredet waren, machte sich Michael bereit im buchgefiederten Schaukelstuhl Platz zu nehmen. Etwas ehrfürchtig, weil dort schon ein "berühmter" Kollege gesessen hatte. Aber da der Schaukelstuhl auch wahnsinnig bequem ist, blieb er schließlich sehr entspannt darin sitzen. Michael begann die Lesung mit den Worten, dass er sich entschieden habe, uns nicht nur eines seiner neuesten Werke vorzustellen, sondern auch ein paar seiner älteren Schätzchen. Die anwesenden Damen fanden das mehr als interessant, bedient Michael doch nicht nur ein Genre. Die Mischung kam jedenfalls sehr gut an und so waren nur noch die Worte des Autors zu vernehmen, als er mit seinen Vorstellungen begann. Mitgebracht hatte er seine Werke "Das Bambini-Projekt", "Ein Platz in meinem Herzen" und "Solange du bei mir bist".


Doch auch aus seinem neuesten Werk, welches im Oktober diesen Jahres erscheinen wird, las er ein paar Zeilen vor. Danach konnten selbstverständlich Fragen gestellt werden, die dann von Michael beantwortet wurden. Dabei erzählte er uns, dass seine Frau manchmal sehr froh ist, dass er neben der Arbeit als Autor auch noch einen ganz normalen Brotjob hat, dass er für die Berliner Morgenpost als Leserreporter agiert und bei der Studiengemeinschaft Darmstadt als Tutor tätig ist. Er erzählte, dass er jeden Tag versucht 3 Seiten voll Wörter zu Papier zu bringen, brachte aber auch zum Ausdruck, dass das meist nicht realisierbar ist. Außerdem erklärte er allen Anwesenden, warum er unter einem Pseudonym schreibt. Da diese Frage auch eine in dem noch kommenden Interview ist, lasse ich sie hier an dieser Stelle einmal unbeantwortet.


Alles in allem war es ein wundervoller Abend mit einem sehr netten Autor, den ich persönlich nun schon seit 5 Jahren kenne, aber gern auch einmal einigen befreundeten Bücherwürmern vorstellen wollte. Dies ist sehr gut gelungen. Zum Abschluss saßen wir in kleinerer Runde noch plaudernd zusammen und stellten fest, dass die kleinen Problemchen des Lebens doch bei allen irgendwie gleich sind. Nach ein paar schönen Plauderstunden, die sogar auch den Hahn des Buchgefieders zum zwitschern brachten, bedanke sich Michael noch mit zwei wundervollen Geschenken für den schönen Abend im Nestchen.


Und ja, eine liebe Signierung fand ich im Inneren auch noch.


Vielen lieben Dank an alle, die diesen Abend zu einem sehr interessanten, lustigen, unterhaltsamen und schönen Erlebnis gemacht haben. Vor allem vielen lieben Dank an Michael! Wir sehen uns in wenigen Tagen hoffentlich auf der Leipziger Buchmesse wieder.


Kommentare:

  1. Ganz vielen lieben Dank an dich für die Einladung und ein dickes Danke an Michael - er hat wunderbar gelesen und ich habe gerne gelauscht.

    Es war meine Wohnzimmerlesungspremiere und ich war sehr angetan. Ein schöner Auftakt!

    Dank für deine Deko, den Glückskeks und das lecker Abendbrot.

    Ein einfach schöner Abend. DANKE.

    Bini - Literatwo-Hälfte.

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    1. Mal sehen, wen ich als nächstes einladen darf...muss ja noch den Hahn im Nest überzeugen...;)

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  2. Hallo liebe Karin,
    da stolper ich so über deinen Blog und kann gleich deinen interessanten Beitrag zu deiner Wohnzimmer Lesung durchstöbern : ) Man das war sicher ein toller Abend, stelle ich mir sehr gemütlich und schön vor. Und Glückskekse liebe ich <3 ^^
    Ganz liebe Grüße
    Romi

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    1. Danke, liebe Romina, ich mag Glückskekse auch sehr, allerdings hatte meiner von gestern Abend für mich wenig Sinn. ;)

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    2. Hihi ^^ was hat der Glückskeks denn gesagt? "Hallo, ich bin in einer Glückskeksfabrik gefangen und brauche Hilfe"? :)
      Ganz liebe Grüße ^^
      Romi

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    3. Ha, das wäre ja wenigstens noch lustig gewesen. Nein da stand: "Wie geht es Deiner Frau/Deinem Mann im Vergleich zu einer anderen Person." Ich gebe zu, das war nicht das, was ich mir erhofft hatte...*g*

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Ich freu mich über euer Gezwitscher!