Sonntag, 30. Juni 2013

2. Weltpostkartentag am 30. Juli 2013

Letztes Jahr habe ich diese tolle Aktion nur ganz knapp verpasst, aber dieses Jahr werde ich auf jeden Fall die ein oder andere Postkarte verschicken. Dankeschön an den piepmatz Verlag, dass er mich frühzeitig darauf hingewiesen hat. Im Zeitalter von Internet ist es leider viel zu selten geworden, dass man seine Lieben mit einer persönlichen Postkarte beglückt.
 
Aktion
 
Am 30. Juli soll jeder mindestens einer lieben Person eine Postkarte schreiben und an diesem Tag verschicken. Es dürfen gern auch mehr Karten sein, so wie das bei mir der Fall sein wird. Einige werden von mir überrascht, aber pst...mehr wird nicht verraten. Diese Aktion ist übrigens nicht im Nest des Buchgefieders entstanden, sondern wieder einmal auf Facebook. Wer dort auch unterwegs ist, kann ja hier mal schauen. Es geht bei dieser Aktion darum, einer Person eine Freude zu machen, egal ob das ein Freund, Familienangehöriger oder Fremder ist. Dieses Ritual wird seit 2012 wiederholt und hoffentlich lange bestehen. 
 
Wenn ihr mitmachen möchtet, aber nicht genau wisst, wem ihr eine Postkarte schicken könnt, dann stell ich gern mein Nestbriefkästchen zur Verfügung. Schickt mir einfach eine Mail mit eurer Adresse an buchgefieder@t-online.de und wir tauschen quasi die Adressen. Eure Adressen werden von mir nur für diese Aktion benutzt und nicht gespeichert. Im Gegenzug erwarte ich das Gleiche von Euch.

Ich werde sowohl die Postkarten, die ich verschicke, als auch die, die ich bekommen habe, fotografieren und mit euch teilen.

Lasst uns gegenseitig lustig bunte Postkarten verschicken!
 

Donnerstag, 27. Juni 2013

Sommerrätsel Teil 2/4


Nun ist es an der Zeit, den zweiten Teil des buchgefiederten Sommerrätsels für euch bereit zu stellen.

"Es war als bestünde die ganze Welt neuerdings aus Farben, Geschmacksnuancen, Gerüchen und Farben, die schlichtweg zu stark für sie waren."

Aus welchem Buch stammt dieses Zitat? Gesucht wird nun der Autor des Romans. Notiert euch nun folgende Buchstaben:

3. Buchstabe des Vornamen + 1. Buchstabe des Vornamen + 3. Buchstabe des Nachnamen (Hauptteil)

Und wieder stelle ich euch einen Code zur Verfügung, damit ihr die nächsten drei Zahlen erhaltet:

Code:   a = 1       B = 2       c = 3       L = 4      m = 5      N = 6

Jetzt müsstet ihr die ersten sechs Zahlen haben, die am Ende des Gewinnspiels zu einem Taschenbuch führen werden, dass ihr hier gewinnen könnt. Bitte achtet darauf, die Zahlen nicht durcheinander zu würfeln. Schön der Reihe nach...

Bitte schickt mir eure Lösungen erst, wenn ihr die ISBN-Nummer komplett habt, also erst nach dem vierten Teil des Rätsels.

Mitmachen kann jeder der bereits 18 Jahre alt ist.

An dieser Stelle findet ihr den Hauptbeitrag, in dem noch einmal alles zum Sommergewinnspiel drin steht.

Dienstag, 25. Juni 2013

Waffelherzen an der Angel - Maria Parr ♣ ♣ ♣ ♣ ♣

Oetinger Verlag - ISBN 978-3-841-50065-6
Taschenbuch - Preis: 6,95 €
Kinderbuch ab 8 Jahren

Trille, eigentlich Theobald Rodrik Danielsen Yttergård, ist ein neunjähriger norwegischer Junge, dessen bester Freund ein Mädchen ist. Lena hat grüne Augen und sieben Sommersprossen auf der Nase. Sie ist ein echter Dickkopf, spielt Fußball und hat immer allerhand Blödsinn im Kopf. Ihre Streiche sind einfallsreich und meisten bekommen die beiden Freunde immer das, was sie sich vorgenommen haben. Da werden Waffeln mit einer Angel stibitzt, ein alter Gaul vorm Schlachter gerettet oder man lädt kurzerhand den Notarzt zur Geburtstagsparty ein, weil man Windpocken hat und nur ein Freund mitfeiern kann, weil er sie schon hatte. Das Leben in Knert-Mathilde, einer kleinen Bucht, könnte nicht schöner sein, wenn da nicht ab und zu die Erwachsenen dazwischen funken würden.
 
"Waffelherzen an der Angel" erinnert im Fernen an den schwedischen Michel aus Lönneberga. Lena und Trille hecken genauso gern Streiche aus und die sind komisch und phantasievoll zugleich. Da wird das Mittsommerfest zum Kuhdungregenfest, da werden Waffeln stibitzt, eine Arche nachgebaut und jede Menge weiterer Unsinn getrieben. Die zwei sind wunderbar beschrieben, wobei Lena sehr dominant aber genauso liebenswert ist. Die Geschichte wird in Ich-Form aus Sicht von Trille erzählt und lässt so die kleinen Leser sehr gut an seinen Gefühlen und Wünschen teilhaben. Das Buch ist dabei geschrieben für Kinder ab 8 Jahren zum Selberlesen. Zum Vorlesen ist es aber ebenfalls sehr geeignet.  Es ist hier und da illustriert, hat kurze Kapitel, die eine eigene Überschrift haben und Episoden im Leben von Trille und Lena darstellen. Maria Parr hat einen einfachen und doch farbigen Schreibstil. Die Sätze sind leicht verständlich und durch verschiedene Abenteuer, die natürlich nicht glatt laufen, hält sie den Spannungsfluss am laufen. In ihrer Geschichte finden die kleinen Leser alles an Gefühlen, welche sie auch im Alltag begleiten. Neugier, Wut, Angst, Freude, aber auch Traurigkeit. Es ist eine wunderbare Geschichte über das Leben in einem norwegischen Fjord, die nicht nur für die kleinen sondern auch für die großen Leser sehr lesenwert ist, die warmherzig ist und im Herzen berührt. "Waffelherzen an der Angel" ist die perfekte Lektüre für die Sommerferien.

Montag, 24. Juni 2013

"Wir sollten viel öfter von ganzem Herzen etwas tun, das kein Ziel verfolgt, keine Eile hat und sich nicht lohnen muss!"

Motto der Woche
 
Und wieder hat mich ein Spruch von Jochen Mariss ins Herz getroffen. Dieses Motto der Woche ist nach dem Wichtelwochenende genau das Richtige. Denn genau aus diesem Grund nehme ich an diesen Wichtelaktionen bei Lovelybooks teil. Naja, mittlerweile organisiere ich sie sogar, weil mir das soviel Spass bringt und es kein direktes Ziel verfolgt und sich nicht unbedingt für mich lohnen muss. Jemandem eine Freude zu bereiten ist so ziemlich das Schönste, was es gibt. Wenn es noch jemand vollkommen Fremdes ist, dann wird es sogar noch zu einer kleinen Herausforderung. Ich kann dadurch nichts Materielles gewinnen. Naja, gut ich werde auch beschenkt, aber darum geht es mir nicht in erster Linie. Ich möchte Glück verteilen, ohne nur an mich zu denken. Genau das ist für mich auch die Kernaussage des Spruches. Tut etwas, ohne etwas dafür zu erwarten. Tut es, weil es ein schönes Gefühl ist. Aus diesem Grund veranstalte ich mein Sommergewinnspiel. Ich möchte zwei Menschen eine Freude machen. Einfach so! In diesem Sinne wünsche ich euch eine neue herzige Woche!

Sonntag, 23. Juni 2013

Sommerrätsel Teil 1/4

 
 
Einige werden sicher schon ganz gespannt warten, wie denn nun der erste Teil meines Sommerrätsels aussieht. Hier ist er nun:
 
Welchen dieser Titel gibt es tatsächlich als Buch?
 
♦ Der Durst folgt auf den Sommer
♦ Die Kälte folgt dem Abend
♦ Die Feder folgt dem Wind
 
Gesucht wird die Autorin des Romans. Habt ihr den Namen? Dann schreibt euch bitte folgende Buchstaben auf:
 
5. Buchstabe des Vornamen + 2. Buchstabe des Nachnamen + 4. Buchstabe des Vornamen
 
Nun könnt ihr schauen, welche Zahlen sich dahinter verbergen. Hier kommt der Code:
 
Code:   O = 4     P = 5     Q = 6     R = 7     S = 8     T = 9
 
Kleiner Tipp am Anfang des Gewinnspiels. Ich habe bereits mehr als einen Roman der Autorin gelesen und rezensiert. Ein bißchen stöbern hilft beim Rätseln. Zu schwer? Ich denke nicht, da ich ja eine ISBN-Nummer suche, mit deren Hilfe ihr ein Buch herausfinden werdet, welches ihr hier gewinnen könnt.
 
Bitte schickt mir eure Lösungen erst, wenn ihr die ISBN-Nummer komplett habt, also erst nach dem vierten Teil des Rätsels.
 
Mitmachen kann jeder der bereits 18 Jahre alt ist.
 
An dieser Stelle findet ihr den Hauptbeitrag, in dem noch einmal alles zum Sommergewinnspiel drin steht.

Donnerstag, 20. Juni 2013


 
Sommer, Sonne, Urlaub und da darf die richtige Lektüre nicht fehlen. Das Buchgefieder startet sein erstes Gewinnspiel nach der Aktion "Blogger schenken Lesefreude". Einfach so, ohne triftigen Grund, weil es mir Spass macht und euch hoffentlich auch.
 
Klar, gewinnen macht Spass, aber ihr sollt auch etwas dafür tun. Keine Angst, es ist nichts unmögliches, nichts furchtbar schweres. Ihr solltet euch nur etwas in der Welt der Bücher auskennen, bzw. wissen, wo ihr notfalls nachschauen könnt, wenn ihr nicht sicher seid.
 
Was gibt es zu gewinnen?
1. Ein Taschenbuch
2. Ein buchgefiedertes Lesezeichen
 
Das Taschenbuch bekommt ihr erst zu sehen, wenn ihr zum Einen die Lösung des Rätsels habt bzw. wenn ich die Gewinner bekannt gebe. Denn nur wenn ihr die richtige ISBN-Nummer habt, erfahrt ihr, welches Buch ihr gewinnen könnt.
 
Die Spielregeln:
Ich werde mir eine Frage zu einem Autor bzw. einem Buch ausdenken. Ihr beantwortet diese und findet mit einem Hinweis von mir drei Buchstaben (beim letzten Teil des Rätsels sind es dann vier). Diese Buchstaben müssen anhand eines Codes in Zahlen umgeschrieben werden. Das Gewinnspiel wird sich über 16 Tage erstrecken und am Ende müsstet ihr einen 13stelligen Zahlencode haben, der einer ISBN-Nummer eines Buches entspricht. Bei richtiger Lösung erfahrt ihr dadurch, welches Buch es zu gewinnen gibt. Ein kleines leichtes Beispiel:

Code: A=1 D=2 E=3 K=4 L=5 N=6 R=7 S=8 T=9
Frage: Wer hat "Ronja Räubertochter" geschrieben?
Gesucht wird: 3. Buchstabe des Vornamen + 6. Buchstabe des Nachnamen + 2. Buchstabe des Vornamen

Lösung: Astrid Lindgren - T+R+S ergibt nach Code 978

Die erste Zahlenkombination ist also 978...:-)
...so ein Zufall...das erste Rätsel wird also nicht so schwer.

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht verwirrt.
Ich denke, dass es sich beim ersten Rätsel erklären wird. Sollte dies nicht der Fall sein, dann fragt bitte nach. Ich werde gern kleine Hinweise geben.

Start des Gewinnspiel ist der 23. Juni 2013. An diesem Tag werde ich die erste Frage posten. Die zweite folgt am 27. Juni 2013, die dritte am 01. Juli 2013 und die vierte dann am 05. Juli 2013. Dann habt ihr bis einschließlich den 09. Juli 2013 Zeit, mir eure Lösungen zu schicken, wenn ihr das Buch gewinnen möchtet.
Bitte schickt mir nur die komplette ISBN-Nummer. Haltet also ein Notizzettelchen bereit.
 
Mitmachen kann jeder der bereits 18 Jahre alt ist.

Dienstag, 18. Juni 2013

Fliegender Stern - Ursula Wölfel ♣ ♣ ♣ ♣

Carlsen Verlag - ISBN 978-3-551-35657-4
Taschenbuch - Preis: 4,99 €
Kinderbuch ab 8 Jahren (Verlag)

"Fliegender Stern" möchte endlich zu den großen Jungen seines Stammes gehören. Immer muss er sich gedulden, darf nichts, was sein großer Bruder darf. Er möchte im See schwimmen, angeln gehen, reiten und ein eigenes Pferd haben. Er würde auch so gern mit zur Büffeljagd gehen. Doch die Büffel sind verschwunden. Immer öfter kehren die Jäger ohne Beute zurück. Dem ganzen Stamm droht Hunger und Krankheit im kommenden Winter. Wenn Fliegender Stern fragt, warum die Büffel fort sind, bekommt er immer dieselbe Antwort. Seit die Weißen das Land für sich einnehmen, werden immer weniger Büffel gesehen. Dabei muss man den Weißen vielleicht nur sagen, dass sie wieder nach hause gehen sollen. Dann kommen bestimmt auch die Büffelherden zurück. Fliegender Stern macht sich gemeinsam mit seinem Freund auf den Weg zu den Weißen. Denn er möchte nicht, dass die Erwachsenen seines Stammes traurig sind und vor allem möchte er im Winter nicht hungern.
 
"Fliegender Stern" ist ein Kinderbuch, welche schon länger auch als Schullektüre gilt. Die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist gut gewählt, wobei diese Geschichte auch für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. Die kurzen Sätze sind leicht verständlich und der Fluss der Geschichte für ältere Kinder vielleicht schon etwas uninteressant. Das Thema "Indianer" wird gut angeschnitten, wobei es hier und da Lücken oder gar Fehler gibt. Besonders wenn man sich mit der Thematik schon länger beschäftigt, fällt dies auf. Allerdings sollte man bedenken, dass Ursula Wölfel diese Geschichte bereits vor 54 Jahren geschrieben hat. Der Protagonist ist ein ganz normaler Junge, der wie andere Jungen in seinem Alter, nicht mehr klein sein will. Er möchte nicht ständig hören, dass er manche Dinge noch nicht versteht. Gerade hier werden sich die kleinen Leser wiedererkennen. Die Geschichte handelt von Mut, Vertrauen und Freundschaft. Sie beschreibt den Umgang miteinander, den Glauben an die eigenen Stärken und das Aufzeigen der eigenen Schwächen. Es zeigt, dass der Zusammenhalt der Familie wichtig ist und das auch außerhalb des Themas "Ureinwohner Nordamerikas". Das Leben der Indianer wird gut beschrieben und ist, trotz kleiner Fehler, für Kinder lesenswert. Es ist ein guter Beginn um sich dem Leben der Native People als kleiner Leser zu nähern. Ursula Wölfel hat bereits mehr als 30 Kinderbücher geschrieben und begeistert auch heute noch mit ihren Geschichten. Sie ist eine Autorin, die einfühlsam schreibt und ihre Protagonisten nicht mit Stärken agieren lässt, die beinah fantastisch anmuten. Sie versteht es einfach und klar zu schreiben und gewinnt so das Herz der kleinen Leser. Dieses Jahr wird Ursula Wölfel 91 Jahre alt.

Montag, 17. Juni 2013

"Der Sommer macht den Menschen zum Träumer."

Motto der Woche
 
Copyright (c) 123RF Stock Photos
Naja, ich bin auch zu den anderen Jahreszeiten eine Träumerin, aber im Sommer, wenn die Sonne scheint, wenn die Grillen abends zirpen, wenn die Frösche quaken, wenn es abends noch so schön warm ist, wenn man viele Tätigkeiten nach draußen legt, ja dann träume ich am meisten. Und ihr? Wo träumt ihr, von was träumt ihr? Von fernen Ländern? Vom nächsten Bummel durch den Park? Von einem frischen leckeren Eis? Vom Strandspaziergang? Egal von was und wo ihr träumt, Hauptsache ihr tut es. Träume sind wichtig, nicht nur nachts, sondern auch am Tag. Sie fördern unsere Kreativität und unser vorausschauendes Denken. Es ist dabei nicht wichtig, dass ihr konzentriert träumt, lasst euren Träumen freien Lauf, lasst eure Gedanken doch mal ziellos schweifen. Manchmal ist es wichtig sich für kurze Zeit aus der Realität auszuklinken, um dann voller neuem Tatendrang vorwärts zu gehen. Mein Motto für diese Woche stammt von Paul Keller, einem deutschen Schriftsteller, der zu den meistgelesenen Autoren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte. Auch für Autoren ist es wichtig zu träumen, dann können es die Leser auch. In dieser Woche beginnt kalendarisch der Sommer und ich hoffe, er kommt dann auch richtig in Gang und entschädigt uns für den weniger vorhandenen Frühling. Ich wünsche euch eine schöne warme Woche voller Träume!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Böser Zauber - Ulrich Wißmann ♣ ♣ ♣ ♣

Schwarze Magie auf der Navaho Reservation
Traumfänger Verlag - ISBN 978-3-941-48518-1
Fester Einband - Preis: 16,50 Euro

Officer Frank Begay wird an einem freien Wochenende zu einem Tatort gerufen, der Schauplatz eines sehr brutalen Verbrechens ist. Weit draußen, meilenweit von Nachbarn entfernt, hat man die ermordete Familie Tsosie gefunden. Die Tat ist so grausam, dass es den Verdacht nahe legt, es könne ein Zusammenhang mit den andauernden Auseinandersetzungen der US-Regierung, der Stammesräte der Hopi und der Navaho und den Firmen, die in der Gegend wichtige Rohstoffe abbauen, bestehen. Frank stellt anhand von Spuren fest, dass es sich um weiße Täter handelt und das die Tat von zwei Menschen beobachtet wurde. Allem Anschein nach konnten ein Sohn der Familie und einer seiner Freunde sich vor den eiskalten Mördern retten. Doch nun sind die Jungen auf der Flucht und die Killer ihnen auf den Fersen. Gemeinsam mit dem FBI-Agent Jackson Caldwalder macht er sich auf die Suche nach den zwei jugendlichen Zeugen und auf eine Verfolgung quer durch ein Gebiet, von dem die Navaho glauben, ein gefährlicher Hexer, ein Navaho Wolf, würde dort sein Unwesen treiben.
 
"Böser Zauber - Schwarze Magie auf der Navaho Reservation" ist der dritte Fall in dem Ulrich Wißmann seine Hauptfigur Frank Begay, einen Officer von der Navaho Nation Tribal Police, ermitteln lässt. Zu Beginn noch leicht skeptisch, da ich den ersten Fall gelesen, aber nicht für nennenswert überragend fand, wurde ich bald in eine Geschichte hinein gezogen, die besonders gegen Ende ein wahrer Thriller ist. Anfänglich ist der Plot ein Kriminalroman mit kleinen Schwächen. Der Protagonist hat wenig Tiefe, sein Familienleben findet selten statt, alltägliche Probleme der Figur bleiben eher am Rand. Dies ändert sich jedoch im Laufe der Handlung und gerade mit dem FBI-Agenten Caldwalder schafft Ulrich Wißmann einen Charakter der Sympathien weckt. Besonders da sich Herr Wißmann weniger mit Klischees zwischen Native People und den Weißen aufhält. Caldwalder ist ein sehr interessierter Zeitgenosse und nicht mit Vorurteilen behaftet. Die landschaftlichen Beschreibungen geben dem Plot einen sehr warmen Charakter, auch wenn die Gegend, in der die Handlung spielt, eher karg ist. Kurze Kapitel halten die Spannung aufrecht und gerade im letzten Drittel der Geschichte wandelt sich der Kriminalroman zum Thriller, der einen beinahe dazu treibt, sich auch mal umzudrehen und zu sehen, ob hinter einem jemand lauert. Das Herr Wißmann sich bereits seit vielen Jahren mit dem heutigen Leben der Native People in den Reservationen beschäftigt, ist der Geschichte anzumerken. Besonders gut ist in seinem Roman die Situation der Zwangsumsiedelungen informativ mit eingearbeitet. Genauso gut, wenn auch zuweilen für den Leser sehr gruselig, ist der Umgang bzw. das Verhalten eines Hexers beschrieben. Anhand dieser Figur wird deutlich, dass es selbst unter den Native People Menschen gibt, die sich nicht nur nach Harmonie innerhalb ihres Volkes sehnen, sondern sich in einer Welt der Schwarzen Magie verlieren können. Alles in Allem ist dieser dritte Fall sehr lesenswert und vielleicht sind die letzten kleinen Zweifelchen meinerseits schon im vierten Fall ausgeräumt.

Montag, 10. Juni 2013

Meine Lesezeichen für eure Spende

Einige haben sicher gelesen, dass ich das ein oder andere Buch bei Facebook in der Gruppe Bloggerspendensammlung für Hochwasseropfer versteigert habe. Diese Auktionen sind vorbei und es sind bis jetzt 25 Euro zusammen gekommen. Da geht doch noch mehr, oder? Also ran an die Bastelfinger und schnell fünf zauberhafte Lesezeichen gebastelt. Auch hier möchte ich diese Auktionen, da sie auf Facebook stattfinden, meinen Lesern nicht vorenthalten. Unten seht ihr die fünf selbstgefertigten Lesezeichen. Solltet ihr eines davon gern haben wollen, dann schickt mir bitte euren Wunsch mit Maximalgebot an buchgefieder@t-online.de und ich biete für euch mit. Wer bei Facebook vertreten ist, kann auch gern direkt hier mitbieten. Zeit habt ihr dafür bis zum 13. Juni bis einschließlich 21:00 Uhr.
 




 

"Eigentlich sollte man einen Menschen überhaupt nicht bemitleiden, besser ist es, man hilft ihm."

Motto der Woche

Mitleid hilft wenig weiter, Mitgefühl und die Tat zur Hilfe schon. Die vergangenen Tage, heute und die kommenden Tage werden wir von Menschen hören, die das Hochwasser 2013 schwer gebeutelt, wenn nicht sogar jeder Existenz beraubt hat. Man kann diese Menschen bemitleiden oder man versucht nach dem Zitat von Maxim Gorki nach seinen Kräften zu helfen. Sei es beim Sandsack füllen, beim Sandsack schleppen um dem Nachbarn beim Kampf gegen Überflutung zu helfen, beim Brötchen belegen um die vielen Helfer zu versorgen, beim Notunterkunft zur Verfügung stellen, beim Abgeben von Sachspenden oder eben beim Spenden von Geld. Egal wie man hilft, Hauptsache man zeigt Mitgefühl und nicht nur Mitleid. Manchmal ist es wichtiger an andere zu denken, als an sich selbst. Wie schnell wendet sich das Blatt und man braucht selbst einmal Hilfe. In diesem Sinne, vollkommen ohne moralische Keule. Habt eine mitfühlende neue Woche!
 
Ich bitte in diesem Zusammenhang auch noch einmal meinem Beitrag zur Bloggerspendensammlung zu berücksichtigen.

Freitag, 7. Juni 2013

Bloggerspendensammlung für Hochwasseropfer

Da hatte Frau Brösel von "Brösel's Bücherregal" eine wirklich gute Idee! Warum nicht mit dem Versteigern von Büchern den Menschen in den Hochwassergebieten etwas gutes tun? Jeder Blogger darf selbst entscheiden, wohin er das Geld spenden möchte, nur einen Beweis auf den Blog sollte man nachher stellen. Einziger Haken, aus Organisationsgründen finden die Auktionen nicht auf jedem einzelnen Blog statt, sondern in einer Gruppe bei Facebook. Die Kommentarfunktion macht das Mitbieten einfach. Wer also auf Facebook vertreten ist, der kann doch gleich mal hier vorbeischauen.
 
Nun ist aber nicht jeder meiner Leser bei diesem Netzwerk und benachteiligen möchte ich niemanden, besonders nicht, wenn er helfen will. Ich habe mir nun also gedacht, sollte jemand von euch eines der unten abgebildeten Bücher ersteigern wollen, dann bitte ich um eine Nachricht mit dem Höchstgebot an buchgefieder@t-online.de und ich biete dann für euch bei FB mit. Bitte beachtet dabei, dass zzgl. zum Auktionspreis noch eine Versandpauschale von 2 Euro oben drauf kommt. Die Differenz zum späteren realen Versandpreis werde ich selbstverständlich ebenfalls spenden. Außerdem werde ich die Gesamtsumme aus eigener Tasche aufrunden. Das Geld wird der Aktion "Dresdner helfen Dresdnern" zu Gute kommen. Die Auktionen laufen noch bis einschließlich den 10. Juni 2013.









Bitte schreibt mir nur ernstgemeinte Angebote und auch hier gilt, erst das Geld dann der Versand. Informationen dazu erhaltet ihr, wenn ihr die jeweilige Auktion für euch entscheiden konntet. Lasst uns Gutes tun!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Taggliatelle am Abend

Nein, keine Sorge, das wird jetzt hier kein Kochblog. Vielmehr nehme ich den so genannten 11-Fragen-Tagg und zerschneide ihn, denn ich wurde gleich zweimal am heutigen Tag getaggt. Zum einen von der lieben Chrissi "Chrissis Federecke" und zum anderen von der lieben Ebru "page-after-page". Damit ich beiden gerecht werde, habe ich vor, 6 Fragen von Chrissi und 5 Fragen von Ebru zu beantworten. Im Anschluss werde ich selbst 11 Blogger taggen, die noch unter der 200-Leser-Marke sind. Für diese lieben Blogger habe ich mir 11 Fragen ausgedacht, die diese beantworten dürfen, aber nicht müssen. Diese leckeren Taggliatelle sollen schließlich nicht schwer im Magen liegen. Nur wer Appetit hat, darf loslegen. Sorry schon mal, dass ich den Post schon wieder einwenig abwandel, aber gute Ideen wollen auch raus. Die Regeln sind weiter unten noch einmal in der notwendigen Weise aufgeschrieben.

So nun aber zu Chrissis Fragen:

1. Mit welchem Buch hat dich das Lesefieber so richtig gepackt?
 
Erinnern kann ich mich da an das Märchen "Das Kalte Herz" von Wilhelm Hauff. Das habe ich als 12jährige mehrmals gelesen. Es ist ja nicht das typische Märchen mit Prinzessinnen, aber ich fand es total schön, dass Sonntagskinder sich vom Tannhäuser etwas wünschen durften. Leider bin ich kein Sonntagskind, was es aber nicht minder zu meinem Lieblingsmärchen machte. Das war mehr oder weniger der Einstieg in eine erfolgreiche Buchverschlingerkarriere.
 
2. Kannst du ein Buch empfehlen, dass etwas unbekannter ist? Wenn ja, welches und warum?
 
Ob es so unbekannt ist, weiß ich nicht, aber ich liebe "Rascal, der Waschbär" von Sterling North und das wurde bereits 1963 geschrieben. Es ist die wundervolle Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Waschbärwaisen. Einfach nur schön und fern von jeder Vertrickfilmung. Ein echter Kinderbuchschatz, weil es voller Natur und Vertrauen ist.
 
3. Welches Genre liest du am liebsten?
 
Ich möchte mich nicht gern auf ein Genre beschränken. Aber am liebsten lese ich Krimi, Thriller, Historische Romane, Kinder- und Jugendliteratur und natürlich alles was im engeren und weiteren Sinne mit den Native People zu tun hat.
 
4. Gibt es ein Buch, dass dich ganz fasziniert hat, aber nicht in dein typisches Beuteschema passt? Wenn ja, welches und warum?
 
Ich bin nicht der Herr der Ringe Leser und Fantasy läuft mir sehr sehr selten in mein Bücherregal. Aber von "Der Hobbit" war ich begeistert. Es ist sehr schön geschrieben und auch für ältere Kinder geeignet. Ich war überrascht, wie es mich in die Welt nach Mittelerde gezogen hat. Komischerweise habe ich aber immer noch keine Ambitionen zur Trilogie von Herrn Tolkien.
 
5. Liest du anderen gerne etwas vor?
 
Eindeutig ja. Meine Kinder lieben es, wenn ich ihnen vorlese. Ich habe daran auch sehr viel Spass und versuche die einzelnen Charaktere auch mit unterschiedlichen Stimmen zu sprechen. Da können die kleinen Zuhörer dann auch stundenlang still sitzen. Ich habe auch schon in meiner Schulzeit gerne Texte vorgelesen.
 
6. Welches Buch ist zuletzt auf eurer Wunschliste gelandet und warum?
 
"Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko habe ich erst kürzlich als Wunsch markiert. Der erste Roman zu Trix hat mir gut gefallen und nun kommt der zweite Roman als Taschenbuchausgabe im Juli, da kann ich nicht anders als "haben will".
 
Und weiter gehts mit den Fragen von page-after-page:
 
7. Bist du eher der Hardcover oder Taschenbuchtyp? Warum?
 
Auch da ist es eher schwierig eine konkrete Antwort zu geben. Im eigentlichen Sinne mag ich Hardcover viel lieber. Ich habe für mich das Gefühl, dass sie meist liebevoller gestaltet sind. Natürlich sind sie in der Herstellung für die Verlage teurer. Wenn ich mit Bus und Bahn unterwegs bin habe ich dann doch lieber ein Taschenbuch dabei. Frau schleppt schon genug in der Handtasche mit sich herum.
 
8. Wenn du auf einer einsamen Insel stranden würdest, welche drei Bücher würdest du mitnehmen?
 
♦ "Rascal, der Waschbär" von Sterling North - voller Freundschaft, voller Vertrauen
♦ "Die Farben der Sonne" von Brita Rose-Billert - voller Hoffnung
♦ "Nur wer die Liebe kennt" von Catherine Hyde Ryan - voller Mitgefühl
 
9. Was ist ein absolutes No-Go, wenn es um Bücher geht? (z. B wie man mit ihnen umgeht)
 
Eselsohren also so richtige Knicke in der Ecke statt ein Lesezeichen zu benutzen, das geht für mich gar nicht. Auch Kritzeleien im Buch sind ein No-Go, dafür benutzte ich post its oder Notizbücher. Außerdem mag ich es nicht, wenn neben meinen Büchern gegessen wird. Rauchen in der Nähe meiner Bücher, ach was im ganzen Haus ist auch nicht gestattet. Mein Bücherregal ungefragt durch einander bringen, kann ich auch nicht besonders gut leiden. Bücher, die ich ausleihe, dann nicht zurück zu bekommen, finde ich sehr traurig.
 
10. Bücher kaufen oder ausleihen?
 
Ausleihen? Nein, das mach ich nur selten. Ich will diese wundervollen Geschichtenerzähler besitzen. Mein sollen sie sein. Von mir aus auch in einem guten gebrauchten Zustand, aber nicht geliehen. Nein, da bin ich eigen. Ich gebe gerne Bücher wieder frei, die eine Zeit bei mir gelebt haben, aber es sollten schon meine eigenen sein.
 
11. Wie transportierst du deine Bücher?
 
In einer Buchtasche. Ich habe mehrere schöne Stücke, selbst gekaufte und selbst genähte. Ein Hardcoverbuch wird immer ohne Schutzumschlag durch die Gegend geschaukelt, aber nie ohne Buchhülle.
 
 
Hier noch die Regeln:
 
♦ Als Dankeschön den Tagger verlinken.
♦ 11 Fragen vom Tagger beantworten.
♦ Sich selber 11 Fragen ausdenken.
♦ 11 Blogger taggen, die unter 200 Follower haben und es ihnen mitteilen.

Meine elf Fragen:
 
1. Wenn du in dein Bücherregal schaust, finden sich dort mehr weibliche oder mehr männliche Autoren?
2. Wie ordnest du dein Bücherregal?
3. Kaufst du Bücher nur neu oder auch gebraucht?
4. Welche Verfilmung eines Buches war für dich sehr gelungen?
5. Besitzt du signierte Bücher, auf die du auch ein wenig stolz bist?
6. Liest du auch Bücher in anderen Sprachen?
7. Gibt es ein Buch, das dein Bücherregal für immer zieren darf?
8. Welche Art von Lesezeichen benutzt du?
9. Wie alt ist das älteste Buch, welches sich in deinem Besitz befindet?
10. An welches Buch aus deiner Kindheit kannst du dich noch genau erinnern?
11. Welches Buch von einem eher unbekannten Autor kannst du mir empfehlen?
 
Meine elf Taggs:
 

Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere mitmacht und ich noch eine Buchempfehlung abstauben kann.

Guten Appetit!

Montag, 3. Juni 2013

"Einander zu schreiben ist der Versuch, Sonnenstrahlen aus Worten in das Herz eines anderen Menschen zu schicken."

Motto der Woche
 

Copyright (c) 123RF Stock Photos
Dieses Zitat stammt von Jochen Mariss. Er ist der Mitbegründer der Grafik Werkstatt Bielefeld, die einigen sicher bekannt vorkommt. Hm, aber woher? Nun wieder einmal hat es mit Karten zu tun. Denn von der Grafik Werkstatt gibt es diese tollen Karte für alle Anlässe mit tollen Sprüchen und Zitaten. Ich verschenke diese Karten total gern und weiß, dass der ein oder andere Empfänger sich auch meist über meine Auswahl besonders gefreut hat. Mein Motto der Woche spricht quasi mit tausend Sonnenstrahlen aus meinem Herzen. Ich hoffe, dass diese warmen Strahlen in euren Herzen ankommen und ihr diesen Spruch auch so mögt, wie ich. Da gab es doch auch mal ein Lied. "Lass die Sonne in dein Herz..." Aber bevor ich jetzt anfange zu singen, versuche ich lieber zu schreiben. Genau, lassen wir alle mal unsere Worte zu Sonnenstrahlen werden und das Herz unseres Gegenüber erwärmen. In diesem Sinne wünsche ich euch eine hoffentlich sonnige neue Woche!

Sonntag, 2. Juni 2013

Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore - William Joyce ♣ ♣ ♣ ♣ ♣

Boje Verlag - ISBN 978-3-414-82344-1
Gebundene Ausgabe - Preis: 14,99 €
Buch für jung und alt ab 4 Jahren
 
Mister Morris Lessmore liebt Bücher. Er liest und schreibt gern seine Gedanken in ein Buch. Er liebt dies so sehr, dass er kaum noch nach draußen geht. Doch eines Tages dreht sich der Wind und ein starker Sturm zieht auf. Ein Sturm, der so stark ist, dass er das Leben von Morris Lessmore total auf den Kopf stellt. Von jetzt auf gleich ist seine bunte Geschichtenwelt plötzlich nur noch schwarz-weiß. Die Buchstaben in seinen Büchern geraten durcheinander und zum ersten Mal in seinem Leben muss er sich auf einen Weg machen. Fuß vor Fuß setzen und hoffen, dass er auch ohne Plan an ein Ziel gelangt. Die Hoffnung auf ein Ziel begegnet ihm kurze Zeit später in Form von fliegenden Büchern.
 
William Joyce ist nicht nur Autor sondern auch Filmemacher. Für seinen Kurzfilm "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore" erhielt er 2012 einen Oscar. Nun gibt es diese wundervolle Geschichte auch in Buchform. Gemeinsam mit Joe Bluhm, einem Illustrator und Designer veröffentlichte William Joyce seine Geschichte um Mister Morris und die Welt der fliegenden Bücher. Die deutsche Ausgabe wurde von Hardy Krüger jr. übersetzt. Die Geschichte des Morris Lessmore ist besonders für alle zu empfehlen, die ebenfalls sehr oft in der Welt der Bücher unterwegs sind. Sie ist aber auch wunderbar geeignet, besonders kleine Zuhörer an diese Welt heran zu führen. Dieses Buch ist voller Phantasie und Wärme und das gerade mal auf 56 Seiten. Nicht nur mit Worten vermag es eine kleine Liebeserklärung an das Lesen zu geben, auch die Illustrationen sind sehr gefühlvoll und detailgenau. "Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore" ist ein Schätzchen im Bücherregal, dass es wert ist mehrmals in die Hand genommen zu werden. Denn alles beginnt immer "...mit dem Öffnen eines Buches.". Um ein Buch zum Leben zu erwecken, muss man es lesen.