Montag, 19. August 2013

"Die Normalität ist eine gepflastere Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr."

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Motto der Woche
 
Dies ist mein 100. beflügelter Post! Eines kann ich euch sagen, normal ist das Buchgefieder sicher nicht. Kreativ, spontan, lustig und bunt, wie die Blumen am Wegesrand, das passt schon eher zu mir. Wie ist das bei euch? Lauft ihr auf der gepflasterten Straße eures Lebens, oder schaut ihr auch immer wieder mal an den Rand und bewundert die Blumen?

Mein Motto der Woche stammt von einem höchst kreativen Menschen. Er gilt als einer der Mitbegründer der modernen Malerei. Vincent van Gogh war Künstler, ein kreativer Mensch, der sich selbst nie als normal sah. Ihm machte die Normalität eher Angst, denn dann war er schöpferisch nicht tätig. Seine Werke wurden leider erst nach seinem Tod beinah unbezahlbar. Schade, dass er es nicht erlebt hat, wie seine Bilder hohe Preise erzielen. Aber er sah die Blumen weit ab von der Straße, brachte Farbe in sein Leben und das seiner Familie. Er hat sich nie für den leichtesten Weg entschieden, sondern ist auch Umwege gewandert.

Die Normalität ist einfach und geradlinig. Wollen wir das wirklich? Gehen wir nicht viel lieber manchmal auch ein Risiko ein, unnormal zu sein, um dabei die Farben des Lebens zu entdecken? Sicher dazu gehört auch ein bisschen Mut. Aber wie heißt es so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle neue farbenfrohe Woche!

 

Kommentare:

  1. Suuuper schönes Zitat, tolle Worte von dir! Besser hätte dein 100. Beitrag ( dazu Glückwunsch ) nicht sein können!

    Finde den Satz und auch den Sinn dahinter so wahr! Natürlich strebt wohl jeder Mensch Sicherheit an, aber wie du schön beschrieben hast, sich auch mal an den Rand zu wagen, vielleicht sogar mal einen kleinen Umweg nehmen, das ist doch eigentlich "leben"! Oder?

    Viele, herzliche Grüße
    deine Jenny

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  2. Nichts macht mehr Spaß, als einfach mal seinem Bauchgefühl hinterher zu laufen und sich auf dem Weg intensiv umzuschauen und sich am Ende zu wundern und zu freuen, an was für einen wundervollen Ort man gelangt ist. Leider macht man das viel zu selten in einer Welt voller Hektik und Terminen. Aber wenn man sich das erlaubt, ist es toll!

    Liebe Grüße,
    Christiane

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Ich freu mich über euer Gezwitscher!